Umsetzung und Auswirkungen der beschlossenen Energieeinsparmaßnahmen bei den Sport- und Bäderbetrieben
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Essen hat im Rahmen einer Initiative zur Identifizierung von Energiesparpotenzialen Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei den Sport- und Bäderbetrieben umgesetzt. Die durch eine Projektgruppe erarbeiteten und vom Verwaltungsvorstand beschlossenen Maßnahmen umfassen Anpassungen bei der Wassertemperatur, der Raumtemperatur sowie der technischen Anlagen.
In den Schwimmbädern wurden die Warmbadetage eingestellt und die Wassertemperatur in Mehrzweckbecken auf maximal 26 Grad Celsius begrenzt. Für Becken, die für sensible Gruppen genutzt werden, wurde eine Obergrenze von 30 Grad Celsius festgelegt, während die Temperaturen in Freibädern auf maximal 24 Grad Celsius reduziert wurden. Zudem wurde die Raumtemperatur und Lüftung in den Hallenbädern an diese neuen Beckentemperaturen angepasst. Die Raumluftanlagen wurden unter Berücksichtigung der pandemischen Situation wieder auf feuchtegeführt umgestellt. In Sport- und Turnhallen wurde eine Soll-Temperatur von 16 Grad Celsius eingestellt, wobei bei Ausrufung der Bundesnotfallstufe eine weitere Absenkung auf 15 Grad Celsius vorgesehen ist. In der Eissporthalle wurde die Eiserzeugung auf Anfang September vorgezogen und das Nebenspielfeld für die aktuelle Saison nicht in Betrieb genommen.
Die Umsetzung führt laut Berechnungen zu einer Reduzierung des Wärmebedarfs um etwa 3.896.918 kWh Erdgas pro Jahr, was einem Rückgang des Gasverbrauchs der Sport- und Bäderbetriebe um circa 17,3 Prozent entspricht. Dies entspricht einer jährlichen Ersparnis bei den Gaskosten von etwa 254.000 Euro. Im Bereich der Eissporthalle wird durch die Maßnahmen eine Verringerung der Strombezugskosten um etwa 51.340 Euro für die Saison 2022/23 erwartet. Insgesamt werden durch die Maßnahmen jährliche Einsparungen von etwa 836 Tonnen CO2-Emissionen prognostiziert.
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- 18.10.2022Kenntnis genommen
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