Straßenbaumkonzept Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Das Straßenbaumkonzept Essen wurde als Vorlage zur Kenntnisnahme für den Rat der Stadt sowie die zuständigen Bezirksvertretungen, Ausschüsse und Gremien vorgelegt. Ziel des Konzepts ist die Erhöhung des Anteils vitaler Bäume und die Förderung der Klimaanpassung in der Stadt. Zur Erstellung des Plans wurden die Büros Think sowie Hoff & Koch Landschaftsarchitektur beauftragt. Die Untersuchung umfasste 668 Straßen in 22 Stadtteilen, wobei der Schwerpunkt auf hochverdichteten Innenstadtbereichen sowie dicht bebauten Wohn- und Mischgebieten lag. Das Dokument enthält Empfehlungen zur Auswahl von Baumarten und zur Gestaltung von Pflanzgruben.
Im Rahmen eines 20-jährigen Straßenbauprogramms des Amtes für Straßen und Verkehr wurden bei 140 zu erneuernden Hauptverkehrsstraßen 40 Abschnitte mit Pflanzpotenzial identifiziert. Im Nebenstraßennetz wurden etwa 50 Abschnitte in Hitzebelastungsräumen mit entsprechendem Potenzial ermittelt. Das Konzept dient als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln aus Bundes- und europäischen Programmen, wie etwa dem Programm „Grüne Infrastruktur“, da ein aktuelles gesamtstädtisches Grünkonzept eine Voraussetzung für hohe Förderquoten darstellt.
Für Neupflanzungen in Straßenabschnitten ohne unmittelbaren Erneuerungsbedarf stehen dem Amt für Straßen und Verkehr derzeit keine gesonderten Budgets oder Personal zur Verfügung. Pro Baumneupflanzung wird ein Investitionsaufwand zwischen 8.000 und 1
10.000 Euro veranschlagt, der die Erstellung der Pflanzgrube sowie den Baum selbst umfasst. Vor der Aufnahme von Maßnahmen in Förderprogramme müssen planerische Randbedingungen und Konfliktsituationen über Planbeschlüsse geklärt werden. Das Konzept fungiert als informelles Planwerk zur Umsetzung des Klimafolgenanpassungskonzeptes.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 02.09.2026Kenntnis genommen
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