Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung)
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Tagesordnung
- A.Öffentlicher Teil
- 1.Niederschrift Nr. 21 über die Sitzung des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe Essen vom 21.03.2023
- 2.Niederschrift Nr. 22 über die Sitzung des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe Essen vom 18.04.2023
- 3.Planungsbeschluss zum Ausbau des Stadions "An der Hafenstraße"Zur Vorlage · 0826/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage 0826/2023/6 des Geschäftsbereichs 6 sieht den Planungsbeschluss für den Ausbau der vier Ecken des Stadions an der Hafenstraße vor. Die Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE) soll mit der Planung gemäß der vorliegenden Konzeption bis zur Leistungsphase 3 beauftragt werden. Hierfür ist eine außerplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 950.000 Euro für das Jahr 2023 als investive Zuschussleistung vorgesehen. Die Kosten für die Planungsphasen 1 bis 3 der HOAI, einschließlich der Planung eines Fahrradparkhauses, werden auf 950.000 Euro geschätzt, wobei die Dauer der Planung auf etwa sechs Monate angesetzt ist.
Ziel der Konzeption ist die Verbesserung der Akustik sowie die Erreichung einer FIFA-Mindestkapazität von 20.000 Sitzplätzen. Das Stadion verfügt derzeit über eine Fußball-Zuschauerkapazität von 20.100 Personen, wobei die Kapazität bei Konzerten bis zu 30.804 Besucher umfasst. Neben dem Eckenausbau ist die Prüfung der Anbindung für den Fuß-, Rad- und ÖPNV-Verkehr vorgesehen. Dies beinhaltet die gleichzeitige Verbesserung der ÖPNV-Anbindung durch die Stadt Essen und die Ruhrbahn GmbH sowie die Planung eines hochwertigen Fahrradparkhauses anstelle eines PKW-Parkhauses. Zudem soll ein elektronisches Hinweistafelsystem errichtet werden. Laut einer Machbarkeitsstudie der GVE belaufen sich die Kosten für den Eckenausbau auf netto 21.875.000 Euro, wobei die Kosten für ein PKW-Parkhaus in Höhe von netto 5.000.000 Euro entfallen würden. Die Finanzierung erfolgt über das Projekt 5.98.XXX oder durch Deckung aus dem Projekt 5.660424 Parkplatz Pollstraße.
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Beratungsfolge
- 15.08.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (25. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 21.06.2023 · Rat der Stadt Essen (23. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 15.06.2023 · Ausschuss für Verkehr und Mobilität (22. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 14.06.2023 · Haupt- und Finanzausschuss (bis 10/2025) (20. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 13.06.2023 · Ausschuss für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus (bis 10/2025) (20. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 01.06.2023 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (33. Sitzung) — vertagt und als eingebracht betrachtet, zur Beratung in den nächsten ASPB geschoben
Ergebnis: abgesetzt/vertagt - 4.Bericht zum Planungsstand Sportanlage Nachwuchsleistungszentrum Rot-Weiss Essen
- 4.1Sachstandsbericht zum Umbau der Sportanlage Nachwuchsleistungszentrum Rot-Weiss EssenZur Vorlage · 0859/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen hat den Sachstand zum Umbau der Sportanlage an der Seumannstraße, dem Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiss Essen, zur Kenntnis genommen und einem Finanzierungsvorschlag für zusätzlich entstandene Kosten zugestimmt.
Im Zuge der Aus- und Rückbauarbeiten am Naturrasenspielfeld wurden im Baugrund Fundament- und Treppenreste ehemaliger Gebäude freigelegt. Die daraufhin durchgeführten Sondierungen des Kampfmittelräumdienstes erforderten zahlreiche Grabungen, wobei im Januar 2023 eine 10-Zentner-Bombe sowie ein sogenannter „Zerscheller“ gesprengt werden mussten. Aufgrund von metallhaltigem Bauschutt im Boden gestalteten sich die Detektionen zeitintensiv. Nach der Verfüllung der ersten Grabungen war eine erneute Flächendetektion notwendig, die weitere Öffnungen des Bodens erforderte.
Um das Risiko von Bodenabsenkungen durch den gestörten Schichtenaufbau zu minimieren, favorisieren die Sport- und Bäderbetriebe eine bautechnische Variante, bei der der obere Bodenhorizont bis zu einer Tiefe von 30 bis 40 Zentimetern mit einem Kalk-Zement-Gemisch vermörtelt wird. Diese Maßnahme wird mit etwa 45.000 Euro netto veranschlagt. Zusammen mit Nachtragsleistungen in Höhe von 180.000 Euro ergeben sich Gesamtkosten von 225.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über Einsparungen im Projekt „Neubau Sporthalle Germaniastraße“ aus dem Wirtschaftsplan 2023. Durch die Verzögerungen bei der Kampfmittelräumung ist eine Fertigstellung der Spielflächen zum Saisonstart 2023/2024 nicht mehr möglich.
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Beratungsfolge
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — einstimmig beschlossen
Ergebnis: einstimmig beschlossen - 5.Integrierte Sportentwicklungsplanung
- 6.Neubau einer 6-zügigen Gesamtschule am Standort Erbslöhstraße in Altenessen-Süd. Hier: BaubeginnbeschlussZur Vorlage · 0477/2023/7 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Essen soll den Baubeginn für den Neubau einer 6-zügigen Gesamtschule am Standort Erbslöhstraße in Altenessen-Süd beschließen. Das Bauvorhaben umfasst ein Schulgebäude, fünf Sporteinheiten, darunter eine Dreifachsporthalle und zwei Einfachturnhallen, sowie ein Quartierszentrum. Die aktuellen Gesamtkosten belaufen sich auf 137,23 Millionen Euro brutto, was einer Steigerung gegenüber der ursprünglichen Planung von 70 Millionen Euro entspricht. In dieser Kalkulation sind eine Sicherheitsmarge von 10 Prozent sowie prognostizierte Baupreissteigerungen enthalten.
Der Zeitplan sieht die Baufeldfreimachung für Juli 2023 und den Beginn des Rohbaus im September 2023 vor. Bei einem planmäßigen Verlauf ist die Fertigstellung für Juli 2026 und die Übergabe zum Schuljahreswechsel August/September 2026 vorgesehen.
Hinsichtlich der Finanzierung wurden bis Ende 2022 etwa 4,24 Millionen Euro für Planungsleistungen aufgewendet. Für das Haushaltsjahr 2023 ist ein Ansatz von rund 23,9 Millionen Euro vorgesehen, wobei ein Teilbetrag von etwa 3,9 Millionen Euro zur Deckung anderer Bedarfe innerhalb des zuständigen Fachbereichs genutzt werden kann. Die weiteren Finanzierungsbedarfe verteilen sich auf die Jahre 2024 bis 2027. Die Gesamtkosten beinhalten zudem kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen. Das Projekt umfasst Maßnahmen wie nachhaltiges Bauen, Dachbegrünung und Photovoltaik. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Bezirksvertretung des Stadtbezirks V anzuhören und die entsprechenden Ausschüsse einzubeziehen.
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Beratungsfolge
- 21.06.2023 · Rat der Stadt Essen (23. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — einstimmig empfohlen
- 14.06.2023 · Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft (bis 10/2025) (18. Sitzung) — einstimmig empfohlen
- 14.06.2023 · Haupt- und Finanzausschuss (bis 10/2025) (20. Sitzung) — einstimmig empfohlen
- 06.06.2023 · Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (23. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 01.06.2023 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (33. Sitzung) — einstimmig empfohlen
- 23.05.2023 · Bezirksvertretung für den Stadtbezirk V (21. Sitzung) — einstimmig keine Bedenken erhoben
Ergebnis: einstimmig empfohlen - 7.Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes hier: Erhöhung der Teilhabequote an sozialen und kulturellen BuT-Leistungen: Gemeinsamer Antrag von CDU/Grüne Nr. 1856/2021/CDU/GrüneZur Vorlage · 0227/2023/5 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Das JobCenter Essen hat einen Bericht zur Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes vorgelegt, der sich mit der Erhöhung der Teilhabequote an sozialen und kulturellen Leistungen befasst. Gegenstand der Vorlage ist ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und Grüne. Das Paket ermöglicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Wohngeld bzw. Kinderzuschlag beziehen, eine monatliche Pauschale von 15,00 Euro für Aktivitäten in den Bereichen Sport, Kultur, Spiel und Freizeit.
Die Verwaltung hat die Einführung einer Bildungskarte geprüft, diese jedoch als nicht wirtschaftlich eingestuft. Als Gründe werden der technische Aufwand für das JobCenter sowie die Anbieter und ein komplexeres Bewilligungs- und Abrechnungsverfahren angeführt. Zudem wird die Annahme vertreten, dass eine Bildungskarte die tatsächliche Motivation zur Teilnahme an Angeboten nicht steigert, sondern lediglich die statistische Bewilligungsquote beeinflusst.
Stattdessen setzt die Verwaltung auf verstärkte Informationsarbeit. Hierzu gehören die Nutzung der städtischen Homepage, mehrsprachige Flyer, die Kommunikation über Kooperationspartner sowie Informationsveranstaltungen in Kitas, Schulen und sozialen Organisationen. Auch die Schulsozialarbeit wird zur Information der Erziehungsberechtigten genutzt. Die Ausgaben für Teilhabeleistungen im SGB-II-Bereich stiegen laut Bericht von 397.125,36 Euro im Jahr 2021 auf 554.710,65 Euro im Jahr 2022. Aufgrund des Wohngeld-Plus-Gesetzes wird mit einer weiteren Zunahme der Anspruchsberechtigten gerechnet.
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Beratungsfolge
- 20.09.2023 · Integrationsrat (bis 10/2025) (18. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 14.06.2023 · Integrationsrat (bis 10/2025) (17. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 14.06.2023 · Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft (bis 10/2025) (18. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 13.06.2023 · Jugendhilfeausschuss (15. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 07.06.2023 · Kulturausschuss (21. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 16.05.2023 · Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration (bis 10/2025) (18. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 8.Deutschland Tour 2023 hier: Ablauf und FinanzierungZur Vorlage · 0902/2023/2 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Essen wird am 26. August 2023 erstmals Etappenort der Deutschland Tour sein. Die Essen Marketing GmbH (EMG) hat hierfür einen Vertrag mit der Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH abgeschlossen. Der Vertrag umfasst die Durchführung des Profirenns sowie eines Rahmenprogramms mit Juniorinnen- und Kinderrennen, einer Ride-Tour und der Expo Tour im Zielbereich vor der Philharmonie. Die EMG übernimmt dabei Aufgaben wie die Streckensicherung, die Bereitstellung von Infrastruktur, Räumlichkeiten und Parkflächen sowie die Reinigung und Kommunikation.
Aufgrund von Kapazitätsengpässen bei Sicherheitsdiensten und zur Vermeidung erheblicher Verkehrsbehinderungen im Essener Norden wurde die Strecke verkürzt. Die Route führt nun von Schloss Hugenpoet über Kettwig, Bredeney und die Wickenburg bis in die Innenstadt, wobei die Huyssenallee und die Zielrunde im Bereich der Philharmonie als zentrale Abschnitte dienen. Für den Veranstaltungstag sind Sperrungen in der Huyssenallee sowie in der Zielrunde und der Zieleinfahrt vorgesehen.
Die Finanzierung der Veranstaltung erfolgt über einen Nachtragswirtschaftsplan der Essen Marketing GmbH. Dabei werden Kosten von maximal 300.000 EUR berücksichtigt. Die Einnahmenseite umfasst eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 50.000 EUR sowie Sponsoring-Einnahmen. Die Kosten entstehen primär durch Sperrmaterial, Personal, Reinigung und Infrastruktur. Eine separate Vorlage zur Finanzierung der Gesellschaft wird dem Rat der Stadt Essen im August 2023 vorgelegt.
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Beratungsfolge
- 21.06.2023 · Rat der Stadt Essen (23. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 15.06.2023 · Ausschuss für Verkehr und Mobilität (22. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 13.06.2023 · Ausschuss für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus (bis 10/2025) (20. Sitzung) — einstimmig empfohlen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 9.Zuschüsse zum Neu-, Um- und Ausbau vereinseigener SportstättenZur Vorlage · 0917/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen hat im Rahmen der Vorlage 0917/2023/6 die Gewährung von Zuschüssen für den Neu-, Um- und Ausbau vereinseigener Sportstätten beschlossen. Die Mittel werden gemäß den städtischen Sportförderungsrichtlinien bereitgestellt und werden aus dem Wirtschaftsplan der Sport- und Bäderbetriebe Essen finanziert. Insgesamt belaufen sich die Zuschusskosten auf 63.018,40 Euro.
Die Vorlage umfasst drei spezifische Fördermaßnahmen. Für die Tennisabteilung des TuS 84/10 e. V. ist eine Instandsetzung der Heizungsanlage vorgesehen. Aufgrund einer notwendigen Stilllegung der Energieversorgung wurde hier eine Ausnahme von den regulären Richtlinien zur Beantragung genutzt, wobei ein Zuschuss von 6.835,18 Euro auf Basis von 40 Prozent der förderfähigen Kosten festgesetzt wurde.
Beim MTG Horst 1881 e. V. umfasst das Vorhaben die Errichtung einer Parkour-Anlage sowie die Erweiterung einer Outdoor-Fitnessanlage. Da für dieses Projekt zusätzlich Landesmittel in Höhe von 56,4 Prozent der Kosten fließen, beträgt der städtische Anteil 24.822,44 Prozent, was einer Förderquote von 18,6 Prozent entspricht, um die Obergrenze der kombinierten öffentlichen Förderung einzuhalten.
Die Kettwiger Tennisgesellschaft e. V. erhält für die Erneuerung eines Tennishallensbodens einen Zuschuss von 31.360,78 Euro, was 40 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von 78.401,96 Euro entspricht. Die Maßnahmen werden in der Vorlage als positiv für den Klimaschutz eingestuft.
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Beratungsfolge
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — einstimmig beschlossen
Ergebnis: einstimmig beschlossen - 10.Freibäder in Essen - Sachstand Freibadsaison 2023Zur Vorlage · 0903/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) haben dem Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe den Sachstand zur Freibadsaison 2023 vorgelegt. Die Vorlage informiert darüber, dass die Freibäder ohne die in den Vorjahren geltenden coronabedingten Einschränkungen wie Abstands- oder Hygieneregelungen zur Verfügung stehen.
Die Personalsituation wird als angespannt beschrieben, da die frühe Öffnung der Bäder zu urlaubs- und krankheitsbedingten Engpässen geführt hat. Zur Unterstützung wurden 20 Saisonkräfte eingestellt, weitere 20 befinden sich im Einstellungsprozess, und eine Jobvermittlung für Studierende wurde beauftragt. Zudem arbeitet die Verwaltung mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen, welches im Freibad Bad und Sport Oststadt Personal für die Beckenaufsicht und den Schichtbetrieb bereitstellt.
In den Betrieben ist ein neues Kassensystem im Einsatz, das bargeldlose Zahlungen ermöglicht. Ein neuer Webshop soll zum Start der Sommerferien die Buchung von Einzeltickets, digitalen Vorteilskarten und Kursen ermöglichen.
Im Bereich der Infrastruktur plant die SBE im Freibad Dellwig die Installation einer Schwimmbeckenabdeckung sowie Photovoltaikanlagen zur Energieeinsparung. Die Installation der Photovoltaikanlagen ist aufgrund der Marktlage erst für 2024 vorgesehen. Für das Freibad Steele verzögert sich die Sanierung nach den Hochwasserschäden von 2021 aufgrund von starken Regenfällen; die Fertigstellung wird nun für Juli 2023 erwartet.
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Beratungsfolge
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 11.Sachstand Skater-, Bike- und Calisthenics-Anlagen für JedermannZur Vorlage · 0847/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage informiert über den aktuellen Sachstand zur Prüfung von Erneuerungsbedarfen und Erweiterungsmöglichkeiten von Skater-, Bike- und Calisthenics-Anlagen in Essen. Ziel des Vorhabens ist die Bereitstellung eines nicht vereinsgebundenen Sportangebots in jedem Stadtbezirk. Derzeit befinden sich Skateanlagen in den Stadtbezirken I, V, VII und VIII sowie Fitness- und Bikeanlagen in verschiedenen Bezirken im Bestand. Im Projekt „Schillerwiese“ im Stadtbezrag II werden zwei Varianten zur Weiterentwicklung untersucht, wofür externe Planungsleistungen ausgeschrieben werden sollen. Im Stadtbezirk V ist im Rahmen der IGA 2027 die Neugestaltung einer Skateanlage sowie die Überplanung ehemaliger Tennisplätze vorgesehen, wobei ein neuer Skatepark mit einer Fläche von etwa 1.400 m² entstehen soll.
Zusätzlich wird über die Planung einer Parkour-Anlage im Benderpark berichtet. Im Rahmen eines Workshops im Jahr 2020 wurden bereits erste Planungsansätze erarbeitet. Nach einer Informationsveranstaltung im Mai 2023 wird die zuständige Fachabteilung einen Fachplaner für die Entwurfsplanung beauftragen, wobei die Fertigstellung für den Zeitraum Spätsommer bis Frühherbst 2024 angestrebt wird. Parallel dazu erfolgt die Ermittlung weiterer Flächen für Trendsportanlagen. Diese Prüfung berücksichtigt Bebauungspläne, den Regionalen Flächennutzungsplan sowie den Außenbereich nach Baugesetzbuch. Zudem werden die Beteiligung von Fachbehörden, die Verkehrsanbindung, der Baumbestand und die Unterhaltung der Anlagen in die Bewertung einbezogen. Der Beschlussvorschlag sieht die Kenntnahme durch die zuständigen Ausschüsse für Stadtentwicklung, -planung und Bauen sowie für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz sowie durch die Sport- und Bäderbetriebe Essen vor.
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Beratungsfolge
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 06.06.2023 · Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (23. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 01.06.2023 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (33. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 12.Einrichtung eines Sport-Parkours auf der Fläche des ehemaligen Tennisvereins am EmscherparkZur Vorlage · 0798/2023/6 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung bearbeitet ein Nutzungskonzept für das Areal der ehemaligen Tennisplätze am Emscherpark an der Karnaper Straße. Ziel der Planung ist die Einrichtung eines Sport-Parkours sowie die Schaffung von Flächen für die Naherholung und den Breitensport. Das Projekt ist als Teil der Ausstellungsebene „Unsere Gärten“ für die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 (IGA 2027) angemeldet.
Das Konzept sieht vor, die Flächen für Bewegungs- und Kommunikationsangebote aufzuwerten. Mögliche Elemente sind Parkours, Calisthenics-Elemente, ein Kinder-Pumptrack sowie ein Skaterhockey-Feld. Aufgrund der Topografie werden zudem Möglichkeiten für eine Tribüne oder eine Bühne geprüft. Da die finalen Mobilitätskonzepte für die IGA 2027 noch nicht feststehen, umfasst der Planungsauftrag eine Betrachtung einer stufenweisen Umsetzung der Maßnahmen vor und nach der Ausstellung.
Die Planung erfolgt durch ein beauftragtes Planungsbüro. Im Rahmen der Entwicklung werden die Anregungen aus einer öffentlichen Bürgerbeteiligung sowie aus Workshops mit Fachgruppen, wie etwa Skatern, berücksichtigt. Zudem finden Gespräche mit lokalen Sportvereinen, Bürgerinitiativen und Seniorenvertretern statt. Die Finanzierung der Neugestaltung und der Planungsleistungen soll anteilig über Fördermittel, unter anderem aus der Städtebauförderung, sowie über Haushaltsmittel der Stadt Essen erfolgen. Ein Vorentwurf soll im September 2023 vorgelegt werden, um den Förderantrag bis Ende September einzureichen. Ein Baubeginn ist frühestens für das Jahr 2025 vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 20.06.2023 · Bezirksvertretung für den Stadtbezirk V (22. Sitzung) — Kenntnis genommen mit Anmerkungen
- 20.06.2023 · Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen (24. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 06.06.2023 · Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (23. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 13.Schriftliche Anfragen und Anträge
- 14.Mitteilungen der Verwaltung
- 15.Mündliche Anfragen und Verschiedenes
- B.Nicht öffentlicher Teil
- 16.Stellenplan 2023 hier: Stellenplan der Sport- und Bäderbetriebe EssenErgebnis: Kenntnis genommen "geänderte Beschlussfassung"
- 17.Eissporthalle Essen-West hier: Verlustausgleich Betrieb kleine Eisbahn 2023Ergebnis: einstimmig beschlossen
- 18.Verschiedenes