Essener Klimapakt zwischen Stadt und Wirtschaft
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Umweltamtes (0686/2022/6) informiert über die Entwicklung des „Essener Klimapakts zwischen Stadt und Wirtschaft“. Das Vorhaben ist eine Sofortmaßnahme des Aktionsplans für Nachhaltige Energie und Klima (SECAP). Am 7. April 2022 wurde der Pakt von der Stadt Essen sowie verschiedenen Initialpartnern unterzeichnet, darunter die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Kommer, Oberhausen zu Essen, die Handwerkskammer Düsseldorf, die Kreishandwerkerschaft Essen sowie die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.
Ziel des Paktes ist die koordinierte Reduzierung von Treibhausgasemissionen in Unternehmen aller Branchen und Größen innerhalb der Stadt. Unternehmen können als „Klimapartner“ agieren, indem sie eigene Klimaschutzziele definieren, Strategien entwickeln und über Fortschritte an die Stadt berichten. Der Prozess beginnt mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent (LOI), gefolgt von einer spezifischen Klimaschutzvereinbarung. Aktuell werden die Rahmenbedingungen und Mustervereinbarungen zwischen den Partnern und interessierten Unternehmen abgestimmt. Dabei werden auch kommunale Kompensationsmaßnahmen geprüft, die Investitionen in klimaneutrale Projekte ermöglichen sollen.
Im Rahmen der Essener Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ziel formuliert, dass sich bis zum Jahr 2030 mindestens 100 Unternehmen verpflichten, ihre Treibhausgase entsprechend den städtischen Zielen zu mindern. Die geschätzte Reduktion liegt bei durchschnittlich 300 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr und Unternehmen, was einer Gesamtminderung von mindestens 3.000 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr entspricht. Die Ergebnisse der Maßnahmen werden mindestens alle drei Jahre evaluiert und vorgelegt. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz soll den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 03.05.2022Kenntnis genommen
Verwandte Vorlagen
Weitere Vorlagen: Umweltamt
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