Immissionskenngrößen für Essen 2022
✦ KI-Zusammenfassung
Der Bericht über die Immissionskenngrößen für das Jahr 2022, basierend auf Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV), wurde dem Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Die Messwerte für Feinstaub (PM10 und PM2,5) lagen im Essener Stadtgebiet im Jahr 2022 unter den geltenden Grenzwerten. An der Messstation Gladbecker Straße wurden jedoch 19 Tage mit einem PM10-Tagesmittelwert von über 50 µg/<0xC2>m³ verzeichnet. Bei Stickstoffdioxid (NO2) wurden an den langjährigen Messstellen in Essen Werte zwischen 23 µg/m³ und 35 µg/m³ gemessen. An der Messstelle Kruppstraße an der Bundesautobahn 40 wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ mit 45 µg/m³ erneut überschritten. Als Maßnahme wurde bereits ein Tempolimit von 60 km/h auf dem betroffenen Autobahnabschnitt umgesetzt; langfristig wird eine Deckelung der BAB 40 angestrebt. Aufgrund dieser Überschreitung wurde die Bezirksregierung Düsseldorf mit der Fortschreibung des Luftreinhalteplans beauftragt, dessen Entwurf derzeit öffentlich ausliegt.
Hinsichtlich Ozon (O3) wurde der Informationsschwellenwert in Essen nicht überschritten, jedoch wurde der langfristige Zielwert an 20 Tagen überzogen. Angesichts der laufenden Revision der EU-Luftqualitätsrichtlinie und der geplanten Verschärfung der Grenzwerte ab 2030 wird darauf hingewiesen, dass künftige Werte für Stickstoffdioxid und Feinstaub die neuen Vorgaben teilweise überschreiten könnten. Die Verwaltung wird empfohlen, dies bei der Verkehrs- und Stadtplanung zu berücksichtigen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 08.08.2023Kenntnis genommen
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