Gedenktafel im alten Rathaus Heisingen; Zuwendungsantrag der Bürgerschaft Heisingen Bezug: 0613/2024/SPD v. 07.05.24
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Die Bezirksvertretung VIII Ruhrhalbinsel hat über die Gestaltung und den Text einer Gedenktafel im alten Rathaus Heisingen entschieden. Damit wird ein Vorhaben umgesetzt, das bereits im Mai 2024 beschlossen wurde, um an die Opfer von fünf Arbeits- und Kriegsgefangenenlagern in Heisingen zu erinnern. Die Tafel soll die Standorte der Lager in der Buschkampstraße, der Bahnhofstraße 8, der Heisinger Straße 500, dem Holsteinanger 83 sowie der Lanfermannfähre 118 benennen und an das Schicksal der dort untergebrachten Personen erinnern.
Im Zuge dieser Entscheidung hat die Bezirksvertretung zudem einen Zuwendungsantrag der Bürgerschaft Heisingen zur Kenntnis genommen und eine Zahlung in Höhe von 1.055 Euro für die Erstellung der Tafel bewilligt. Die Gedenktafel soll aus Messing gefertigt werden, ein Format von 40 cm x 70 cm aufweisen und sich damit an einer bereits vorhandenen Tafel für verunfallte Bergleute orientieren. Seitens des Denkmalschutzes bestehen keine Einwände gegen die Anbringung der Tafel im Gebäude.
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