Bericht aus der Arbeit der Kommission Kunst im öffentlichen Raum
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss hat einen Bericht der Kommission Kunst im öffentlichen Raum zur Kenntnis genommen. Die Kommission, die als Nachfolge einer Jury im Jahr 2022 eingesetzt wurde, setzt sich unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters aus verschiedenen Geschäftsbereichsvorständen, Fachleuten aus Architektur und Stadtplanung sowie Vertretern von Institutionen wie dem Museum Folkwang und der Folkwang Universität der Künste zusammen. Zudem sind Mitglieder der größten Ratsfraktionen sowie Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Der Sitzungsrhythmus wurde auf vier Termine pro Jahr erhöht.
Die Kommission strebt für ihre künftige Arbeit eine Schärfung ihres Profils durch einen konkreten Auftrag der Politik an, der auch ein Budget für die Realisierung neuer Werke und temporärer Projekte vorsieht. Ein Ziel ist die engere Vernetzung mit dem Planungsamt, um Bildende Kunst verstärkt in die Gestaltung öffentlicher Plätze und Gebäude einzubeziehen. Für das Jahr 2026 wird zudem eine Publikation zur Kunst im öffentlichen Raum vorbereitet, die durch das städtische Geoportal ergänzt werden soll, um die Sichtbarkeit der Werke zu erhöhen.
Hinsichtlich einzelner Kunstwerke fordert die Kommission eine Einbeziehung in Entscheidungsprozesse bei der Demontage von Skulpturen. Während die Kommission beim Abbau des Werks „Wilder Garten“ auf mangelnde Abstimmung hinwies, befürwortete sie das Vorgehen beim Werk „Stadtwunde“. Zudem wurde der Burgplatz als möglicher Standort für die Skulptur „Der Rufer“ diskutiert. Die Konzeption der Kommission soll in diesem Jahr evaluiert und gegebenenfalls durch einen neuen Ratsbeschluss angepasst werden.
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- 08.07.2025Kenntnis genommen