Aufstellung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Verfolgung der Essener Sinti und Roma im Nationalsozialismus an der Ecke Rahmbruchsweg/Erlenkampsweg in Essen-Stoppenberg
✦ KI-Zusammenfassung
Die Bezirksvertretung VI beabsichtigt, eine Sondernutzungserlaubnis für die Aufstellung einer Gedenktafel in Essen-Stoppenberg zu erteilen. Die Tafel soll an der Einmündung Rahmbruchsweg und Erlenkampsweg an die Verfolgung der Essener Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Der Antrag geht vom Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv im Rahmen des Denkmalpfads „Essen erinnert“ aus, angeregt durch das Interkulturelle Solidaritätszentrum Essen e.V. sowie den VVN-BDA.
Das Vorhaben soll einen ergänzenden Erinnerungsort zu den bereits vorhandenen Stolpersteinen schaffen, die an die Familie Gross erinnern. Die Gedenktafel wird als Edelstahlständer mit einer Fläche von etwa 0,39 mal 0,69 Metern ausgeführt. Der Tafeltext wurde in einer Bildungspartnerschaft mit dem Gymnasium Am Stoppenberg erarbeitet. Eine Einweihung ist für den Zeitraum des Europäischen Holocaust-Gedenktages am 2. und 3. August 2025 vorgesehen, wobei die Teilnahme von Beigeordnetem Al Ghusain geplant ist.
Aufgrund der geringen Gehwegbreite wird die Tafel nach behördlicher Prüfung auf der angrenzenden Grünfläche aufgestellt. Das zuständige Amt für Grün und Gruga hat unter Einhaltung entsprechender Auflagen keine Einwände gegen diesen Standort erhoben. Die Finanzierung der Maßnahme ist durch einen im laufenden Haushalt veranschlagten Betrag von 1.000 Euro durch die Bezirksvertretung VI sichergestellt.
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Beratungsfolge
- 18.06.2025einstimmig beschlossen