Generalsanierung Schloß Borbeck hier: Zwischenbericht
0241/2026/7 · Vorlage · 14.07.2026 · Immobilienwirtschaft
▶ KI-Zusammenfassung
Der Zwischenbericht zur Generalsanierung von Schloss Borbeck liegt den zuständigen Gremien der Stadt Essen zur Kenntnis vor. Die Verwaltung beschreibt darin den aktuellen Planungsstand sowie die baulichen Anforderungen an das denkmalgeschützte Ensemble.
Im Rahmen der Planung wurde festgestellt, dass zusätzliche Zugänge auf der West- und Südseite aus funktionalen sowie denkmalpflegerischen Gründen nicht umsetzbar sind. Stattdessen ist ein neuer Brückenschlag zur Außenterrasse vorgesehen, der die Barrierefreiheit verbessert und Platz für Haustechnik schafft. Während eine dauerhafte Tagesgastronomie aufgrund gestiegener Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung und das Baurecht nicht realisiert werden kann, bleibt die Umsetzung einer Veranstaltungsgastronomie geplant.
Aktuelle bauliche Untersuchungen haben zusätzliche Sanierungsbedarfe aufgezeigt. So wurde eine statische Überlastung der Zwischendecke zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss um mehr als 25 Prozent festgestellt. Zudem beeinträchtigen unsachgemäße frühere Eingriffe in den Dachstuhl die konstruktive Stabilität. Die geplanten Maßnahmen umfassen neben der Sanierung des Mauerwerks und des Dachstuhls auch die Erneuerung technischer Anlagen. Für die neue Lüftungstechnik ist eine Umstellung der Heizungsanlage auf Fernwärme vorgesehen, da bestehende Gasheizungen sowie Wärmepumpen für die erforderlichen Wärmemengen nicht ausreichen.
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