Anpassung der Verträge „Kriminalpräventive Maßnahmen“
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Essen beantragt die Anpassung der Verträge für kriminalpräventive Maßnahmen in verschiedenen Stadtteilen. Ziel der Vorlage ist die Erhöhung des Sockelbetrags, der ab dem Jahr 2027 dauerhaft auf 124.326 Euro angehoben werden soll. Diese Anpassung umfasst die Deckung gestiegener Personal- und Sachkosten sowie die Angleichung der Mittelverteilung zwischen den beteiligten Quartieren. Für das laufende Haushaltsjahr ist eine anteilige Erhöhung des Sockelbetrags ab dem 1. Juli 2026 vorgesehen.
Die Maßnahmen konzentrieren sich auf die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Vernetzung in den Stadtteilen, um die Kriminalität zu reduzieren und das Sicherheitsempfinden zu erhöhen. Betroffen sind Projekte im Nordviertel, in Altenessen, Süd, Katernberg, Altendorf und Borbeck. Durch die Anpassung der Mittel soll eine Gleichstellung der finanziellen Ressourcen in den verschiedenen Quartieren erreicht werden. Die Gesamtkosten für die fünf Maßnahmen belaufen sich nach der geplanten Aufstockung auf 621.630 Euro, was einer jährlichen Erhöhung um insgesamt 125.522,31 Euro entspricht.
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt über die Produktgruppe 1.06.09.02, wobei für das laufende Jahr eine ergänzende Bereitstellung von 62.761,16 Euro vorgesehen ist. Die vertraglichen Änderungen betreffen die Zusammenarbeit mit den Trägern Caritas-SKF-Essen, dem Diakoniewerk Essen, der Werkstatt Solidarität Essen sowie der Arbeiterwohlfahrt Essen. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt die Umsetzung des Beschlussvorschlags.
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