Von COVID-19 lernen: Erweiterung des Kern-Pandemieplans zum umfassenden Pandemieplan
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Gesundheitsamtes sieht die Erweiterung des bestehenden Kern-Pandemieplans (K-Plan) zu einem umfassenden Pandemieplan (P-Plan) für die Stadt Essen vor. Der Entwicklungsprozess, der sich über die Jahre 2023 bis 2BeginInit 2025 erstreckt, umfasst die Integration von Impf- und Teststrukturen sowie Strategien für verschiedene Erreger wie Influenza, Coronaviren oder sogenannte Disease X. Der neue Plan basiert auf den Säulen Struktur, Prozesslandschaft und Digitalisierung. Vorgesehen ist ein Lagezentrum unter der Leitung des Gesundheitsamtes, das aus einer strategischen und einer operativen Einheit mit 23 Teams sowie externen Akteuren besteht.
Ein zentraler Bestandteil ist die Digitalisierung der Gesundheitsverwaltung im Rahmen des Projekts „Digitales Gesundheitsamt 2025“. Ziel ist die Ablösung der bisherigen CoronaDB durch die neue Fachanwendung R23, um die Prozessresilienz zu erhöhen. Zudem werden neue Erregerszenarien, etwa für Dengue-, Lassa- oder Zika-Viren, in den Plan aufgenommen. Die Steuerung erfolgt über wöchentliche Kennzahlen, die mittels eines PDCA-Zyklus mit den Zielvorgaben abgeglichen werden, um bei Abweichungen Maßnahmen wie Personalzuteilungen zu ermöglichen.
Innerhalb des Lagezentrums wird zudem die Struktur des „Teams Kita“ definiert. Dieses soll die Bearbeitung von Befunden, das Screening auf Ausbrüche sowie das Ausbruchsmanagement innerhalb festgelegter Fristen übernehmen. Die Zusammenarbeit umfasst Schnittstellen zu Kitas, dem Jugendamt sowie dem zuständigen Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit soll den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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Beratungsfolge
- 16.06.2026kein Ergebnis hinterlegt
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