Bundesstiftung Frühe Hilfen – Umsetzungsstand Frühe Hilfen in Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Jugendamtes zum Umsetzungsstand der „Frühen Hilfen“ in Essen erläutert die aktuelle Nutzung von Fördermitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen sowie die verschiedenen präventiven Angebote für Familien. Für das Jahr 2026 ist eine Fördersumme von 513.201 Euro vorgesehen, wobei die Kommune einen Eigenanteil von 20 Prozent leisten muss. Die Grundlage für die Bedarfsplanung bildet die Anzahl der Kinder unter drei Jahren im SGB II-Bezug, die im Jahr 2025 bei 4.411 lag.
Der Bericht dokumentiert verschiedene Kooperationsprojekte, darunter die Arbeit von Familienlotsinnen in den Geburtskliniken des Elisabeth Krankenhauses und des Universitätsklinums Essen. Im Jahr 2025 wurden dort insgesamt 1.489 Familien beraten. Zudem leistete das Babybesuchsteam Kontakt zu 4.810 Familien. Das Angebot „Sicherer Start – Chancen geben“, das gemeinsam mit dem CJD NRW-Nord umgesetzt wird, verzeichnete im Jahr 2025 zahlreiche Hausbesuche, Telefonberatungen und Begleitungen. Ein erheblicher Anteil der betreuten Familien verfügte über einen Migrationshintergrund.
Neben der Kooperation mit dem Jobcenter zur Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs werden Projekte wie die „Präventionskette“ in Bochold und Bergeborck sowie das Pilotprojekt „Kitalotsinnen“ im Bezirk V aufgeführt. Die Vorlage beschreibt zudem die Einbindung verschiedener Institutionen wie der AWO-Familienbildungsstätte oder des Kinderschutzbundes in die Eltern- und Familienbildung. Für die künftige Entwicklung wird die Prüfung von Lotsendiensten in Arztpraxen sowie die Intensivierung der Vernetzung im Sozialraum angestrebt.
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Beratungsfolge
- 08.09.2026kein Ergebnis hinterlegt
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