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Vorlage

Außerplanmäßige Mittelbereitstellung für die Ablösung der Jugendamtssoftware JuAVE

1320/2026/4 08.09.2026 Jugendamt

🟡 In Beratung Nächste Station: 08.09.2026 · Jugendhilfeausschuss (7. Sitzung)

✦ KI-Zusammenfassung

Das Jugendamt der Stadt Essen beantragt die außerplanmäßige Bereitstellung von 329.062 Euro für das Haushaltsjahr 2026. Diese Mittel sind für die Ablösung des bisherigen Fachverfahrens „JuAVE“ durch die Software „LogoData“ vorgesehen. Das bisherige System, das auf Microsoft Access basiert, wird vom Essener Systemhaus (ESH) zukünftig nicht mehr unterstützt.

Das neue Fachverfahren soll die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben im Bereich der Sozialen Dienste, der wirtschaftlichen Erziehungshilfe sowie der Jugendgerichtshilfe sicherstellen. Zu den Zielen der Umstellung gehören die erfolgreiche Migration von Altdaten, die Digitalisierung von Prozessen sowie die Anbindung an ein Dokumentenmanagementsystem. Der Leistungsumfang umfasst Softwarelizenzen, Schulungen für die Administration und Anwender sowie Beratungs- und Serviceleistungen durch das ESH und die Firma LogoData.

Die Gesamtkosten für die Erwerbung und Inbetriebnahme des neuen Systems werden bis zum Jahr 2027 auf rund 886.256 Euro geschätzt. Davon entfallen investive Kosten in Höhe von etwa 609.159 Euro auf die Jahre 2026 und 2027. Die im Jahr 2026 fällige Summe von 329.062 Euro soll aus dem Projekt „Investive Zuschüsse an freie Träger“ gedeckt werden, da dort Mittel aus veranschlagten Zuschüssen nicht vollständig benötigt werden. Die Finanzierung der im Jahr 2027 anfallenden Kosten soll im Rahmen des Änderungsnachweises zum Haushalt 207/2028 erfolgen.

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