Controllingbericht des Fachbereiches 50 – Amt für Soziales und Wohnen für das Jahr 2025
✦ KI-Zusammenfassung
Das Amt für Soziales und Wohnen hat dem Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit den Controllingbericht für das Jahr 2025 zur Kenntnahme vorgelegt. Der Bericht dokumentiert den finanziellen Bedarf der verschiedenen Produktgruppen. Der gesamte Zuschussbedarf belief sich im Jahr 2025 auf 221,0 Millionen Euro. Damit liegt der Wert über dem Planwert von 209,2 Millionen Euro sowie über dem Vorjahreswert von 214,9 Millionen Euro.
Innerhalb der verschiedenen Leistungsbereiche stieg der Bedarf bei der Hilfe zur Pflege um 14 Prozent auf 59,8 Millionen Euro und bei der Eingliederungshilfe nach SGB IX um 7 Prozent auf 28,5 Millionen Euro. Die Hilfe zum Lebensunterhalt verzeichnete einen Anstieg von 5 Prozent auf 13,1 Millionen Euro. Im Bereich der Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sank der Bedarf um 25 Prozent auf 19,8 Millionen Euro. Die Anzahl der Leistungsempfänger in der Grundsicherung stieg um 2 Prozent auf 12.956 Personen, während die Zahl der Empfänger der Hilfe zum Lebensunterhalt um 6 Prozent auf 1.717 Personen sank.
Die Aufwendungen nach dem AsylbLG lagen um 16,0 Millionen Euro unter dem Planwert von 39,5 Millionen Euro. Die Kosten für Betrieb, Betreuung und Verpflegung in Flüchtlingsunterkünften beliefen sich auf 7,8 Millionen Euro gegenüber einem Planwert von 15,0 Millionen Euro. Die Erträge fielen um 9,9 Millionen Euro geringer als geplant aus, was primär auf reduzierte Landeserstattungen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW zurückzuführen ist. Aufgrund von Abrechnungsdifferenzen im Bereich SGB XII mit dem Landschaftsverband Rheinland wurden zudem 4,2 Millionen Euro für Erstattungen aus den Jahren 2022 bis zum laufenden Jahr zurückgestellt.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 15.09.2026kein Ergebnis hinterlegt
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