Jugendgesundheitsbericht der Stadt Essen 2026
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Gesundheitsamtes zum Jugendgesundheitsbericht der Stadt Essen 2026 bietet eine Übersicht über die gesundheitliche Lage der rund 38.000 Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren (Stand Ende 2024). Der Bericht knüpft an den Kindergesundheitsbericht 2025 an und thematisiert den Einfluss biologischer, sozialer sowie wirtschaftlicher Faktoren auf die gesundheitliche Entwicklung.
Im Fokus der Untersuchung stehen Diagnosedaten zu Erkrankungen wie Typ-1-Diabetes, Essstörungen, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, hyperkinetischen Störungen sowie emotionalen Störungen des Kindesalters. Für den Zeitraum von 2014 bis 2023 wird ein Anstieg dieser Diagnosen dokumentiert. Der Bericht beschreibt zudem die Bedeutung der Lebenswelten – etwa das familiäre Umfeld, die Schule, die berufliche Orientierung sowie soziale Beziehungen – für das Gesundheitsverhalten und die psychische sowie körperliche Gesundheit.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der medizinischen Versorgung und der Notwendigkeit von Kooperationsstrukturen, um den Übergang von der Kinder- und Jugendmedizin zur Erwachsenenmedizin sicherzustellen. Ergänzend werden Angebote wie die Essener Gesundheitskioske und das geplante Kindergesundheitszentrum als Bestandteile der medizinischen Versorgung aufgeführt. Ziel des Berichts ist es, die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung aufzuzeigen und die heterogenen Lebensrealitäten der Jugendlichen darzustellen. Die zuständigen Ausschüsse für Soziales, Arbeit und Gesundheit, für Chancengerechtigkeit und Integration sowie der Jugendhilfeausschuss sollen den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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- 15.09.2026anstehend