TOP 23.2 Pilotprojekt: Installation von Sprühnebelanlagen zur Hitzeminderung im öffentlichen Raum hier: Hitzeschutz in Essen weiterentwickeln – sozial gerecht und quartiersbezogen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat im Rat der Stadt Essen einen Antrag gestellt, der die Weiterentwicklung des Hitzeschutzes in der Stadt vorsieht. Die Verwaltung wird beauftragt, verschiedene Maßnahmen zur Hitzeminderung im öffentlichen Raum zu prüfen.
Ein zentraler Punkt ist die Erweiterung des Netzes öffentlich zugänglicher Kühlorte, insbesondere in hitzebelasteten Quartieren. Hierbei soll untersucht werden, ob zusätzliche städtische und nichtstädtische Gebäude, wie Bibliotheken oder soziale Einrichtungen, während Hitzeperioden genutzt werden können. Zudem sollen Möglichkeiten für zusätzliche Verschattung, Begrünung und Wasserangebote, etwa durch Sprühnebelanlagen an Spielplätzen, geprüft werden.
Der Antrag sieht die Einrichtung eines „Runden Tisches Hitzeschutz“ vor, um Akteure aus dem Sozial-, Gesundheits- und Umweltwesen sowie die Stadtverwaltung zu vernetzen. Parallel dazu soll die Unterstützung für besonders gefährdete Gruppen, wie ältere oder alleinlebende Menschen, durch niedrigschwellige Angebote wie ein Hitze-Telefon oder aufsuchende Quartiersarbeit verbessert werden.
Weitere Prüfaufträge umfassen die Schaffung temporärer Verschattungselemente wie Sonnensegel für den Sommer 2027 sowie die Teilnahme am Wettbewerb „abpflastern“, um Entsiegelungspotenziale im öffentlichen und privaten Raum zu aktivieren. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen in die weitere Hitzeaktionsplanung einfließen, wobei die Verwaltung angehalten ist, die Ergebnisse inklusive Kosten und Zuständigkeiten rechtzeitig vor der Hitzeperiode 2027 vorzulegen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 16.09.2026wurde ersetzt durch 1529/2026/GRÜNE
- 08.09.2026eingebracht
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- TOP: Pilotprojekt: Installation von Sprühnebelanlagen zur Hitzeminderung im öffentlichen Raum Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (6. Sitzung), 08.09.2026