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Tagesordnung
- A.Öffentlicher Teil
- 1.Niederschrift Nr. 37 über die Sitzung des Kulturausschusses vom 08.07.2025
- 2.Anträge
- 2.1Alte Synagoge - Haus jüdischer Kultur Hier: Aktualisiertes NutzungskonzeptZur Vorlage · 1263/2025/CDU · Antrag Rat / Ausschüsse / BVen
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✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat einen Antrag gestellt, mit dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, ein aktualisiertes Nutzungskonzept für die Alte Synagoge zu erstellen. Das Vorhaben wurde an die Vorsitzende des Kulturausschusses, Christiane Moos, gerichtet. Die Vorlage sieht vor, dass das neue Konzept im ersten Quartal 2026 im Kulturausschuss präsentiert wird.
Grundlage für diesen Antrag ist die umfassende Sanierung der Alten Synagoge sowie des angrenzenden Rabbinerhauses. Durch die baulichen Maßnahmen verändern sich die Nutzungsmöglichkeiten für das Kulturinstitut Alte Synagoge Essen. Da das Rabbinerhaus bislang teilweise fremdvermietet war, werden die Räumlichkeiten nach Abschluss der Arbeiten vollständig dem Kulturinstitut zur Verfügung stehen. Die Fraktion weist darauf hin, dass dadurch Möglichkeiten für eine erweiterte kulturelle und pädagogische Arbeit an diesem Ort entstehen sollen.
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Beratungsfolge
- 03.12.2025 · Kulturausschuss (1. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — in die nächste Ratsperiode geschoben
Ergebnis: in die nächste Ratsperiode geschoben - 2.2Generalsanierung Schloß Borbeck (DS 1152/2024/7) Hier: Fortgang der PlanungenZur Vorlage · 1302/2025/CDU · Antrag Rat / Ausschüsse / BVen
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✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Ratsfraktion hat einen Antrag gestellt, der die Stadtverwaltung Essen zu detaillierten Informationen bezüglich der Generalsanierung von Schloss Borbeck auffordert. Der Antrag umfasst verschiedene Aspekte des laufenden Planungsprozesses und richtet sich an den Kulturausschuss sowie den Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen.
Die Fraktion bittet um eine schriftliche Berichterstattung zum aktuellen Sachstand der Sanierungsplanung. Ein wesentlicher Bestandteil der Anfrage ist die Vorlage einer Übersicht zur Kostenprognose sowie der Planungen für eine fristgerechte Bewerbung um das Förderprogramm für Baudenkmäler des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025.
Des Weiteren fordert der Antrag Informationen darüber an, wann ein Bauzeitenplan vorgelegt werden kann und wie die verbindliche Einbeziehung lokaler Akteure sichergestellt werden soll, um eine Abstimmung mit deren jeweiligen Vorhaben zu ermöglichen. Ergänzend wird die Stadtverwaltung gebeten, die künftige Ausgestaltung des Veranstaltungsmanagements auf dem Gelände von Schloss Borbeck zusammenzufassen.
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Beratungsfolge
- 04.12.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (1. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.12.2025 · Kulturausschuss (1. Sitzung) — einstimmig empfohlen
- 18.09.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (62. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 09.09.2025 · Bezirksvertretung für den Stadtbezirk IV (34. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 04.09.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (61. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — in die nächste Ratsperiode geschoben
Ergebnis: in die nächste Ratsperiode geschoben - 2.3Künstlerische Gestaltung von öffentlichen AbfallbehältnissenZur Vorlage · 1267/2025/GRÜNE · Antrag Rat / Ausschüsse / BVen
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Essen hat einen Antrag zur künstlerischen Gestaltung öffentlicher Abfallbehältnisse eingebracht. Die Vorlage sieht vor, dass die Stadtverwaltung eine Übersicht über die im Stadtgebiet vorhandenen öffentlichen Abfallbehältnisse erstellt, wobei beispielsweise Bestände der Essener Entsorgungsbetriebe (EBE) und der Ruhrbahn berücksichtigt werden sollen.
Parallel dazu soll ein Konzept entwickelt werden, das die Koordination künstlerischer Gestaltungen mit den jeweiligen Eigentümern der Behältnisse regelt. In diesen Prozess sollen bürgerschaftliches Engagement sowie die Beteiligung von Kindertagesstätten und Grundschulen integriert werden.
Der Antrag durchläuft eine festgelegte Beratungsfolge in verschiedenen Gremien. Die Beratung und Empfehlung durch den Kulturausschuss sowie den Jugendhilfeausschuss ist für September 2025 vorgesehen. Eine Entscheidung im Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft soll bis zum Ende der Sitzungsperiode 10/2025 erfolgen. Weitere Gremien wie der Ausschuss für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus sowie der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss werden im weiteren Verlauf zur Kenntnisnahme der Vorlage einbezogen.
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Beratungsfolge
- 14.01.2026 · Ausschuss für Schule und Bildung (1. Sitzung) — mehrheitlich abgelehnt
- 09.12.2025 · Jugendhilfeausschuss (1. Sitzung) — mehrheitlich nicht empfohlen
- 03.12.2025 · Kulturausschuss (1. Sitzung) — mehrheitlich nicht empfohlen
- 03.12.2025 · Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss (1. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 16.09.2025 · Ausschuss für Digitalisierung, Wirtschaft, Beteiligungen und Tourismus (bis 10/2025) (37. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 10.09.2025 · Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft (bis 10/2025) (34. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 09.09.2025 · Jugendhilfeausschuss (29. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — in die nächste Ratsperiode geschoben
Ergebnis: in die nächste Ratsperiode geschoben - 2.4Zwischennutzung Gesamtimmobilie Rathenaustraße 2-4Zur Vorlage · 1294/2025/GRÜNE · Antrag Rat / Ausschüsse / BVen
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Essen hat einen Antrag zur Prüfung einer Zwischennutzung der leerstehenden Flächen in der Immobilie Rathenaustraße 2-4 gestellt. Die Stadtverwaltung soll untersuchen, ob die Räumlichkeiten als Ausstellungsflächen für Kunst und Kultur, als Probenräume für Tanz-, Theater- und Musikformationen – insbesondere in den ehemaligen Räumen der Spielstätte „Casa“ – sowie als Atelierräume genutzt werden können.
Zusätzlich wird eine Gegenüberstellung der Kosten für den Leerstand und die Kosten einer Nutzungsüberlassung sowie eine Darstellung möglicher Förderoptionen gefordert. Mit der Prüfung soll laut Antrag dem Verfall, Vandalismus und einem möglichen Wertverlust des Gebäudes vorgebeugt werden. Eine Zwischennutzung soll zudem die soziale Kontrolle und die Belebung des Platzes in der Innenstadt fördern und dem Bedarf an kulturellen Flächen entgegenwirken.
Der Antrag wird im Kulturausschuss beraten und soll anschließend im Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen entschieden werden.
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Beratungsfolge
- 05.02.2026 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (2. Sitzung) — abgesetzt (Antrag zurückgenommen)
- 04.12.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (1. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 03.12.2025 · Kulturausschuss (1. Sitzung) — Antrag zurück gezogen
- 18.09.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (62. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 04.09.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (61. Sitzung) — abgesetzt/vertagt
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — in die nächste Ratsperiode geschoben
Ergebnis: in die nächste Ratsperiode geschoben - 3.Berichterstattung zur Manifesta 2026
- 4.Sachstandsbericht aus dem Bewerbungsprozess UNESCO Creative City of DesignZur Vorlage · 0947/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage mit der Nummer 0947/2025/4 dient als Sachstandsbericht zum Bewerbungsprozess der Stadt Essen für die Aufnahme in das UNESCO-Netzwerk der „Creative Cities of Design“ (UCCD) für den Zyklus 2027. Im Auftrag des Rates aus den Monaten April und September 2024 wurde das Kulturamt mit der Durchführung der Bewerbung betraut. Zur Begleitung dieses Prozesses wurde zum 1. Januar 2025 eine entsprechende Stelle geschaffen. Das Ziel der Bewerbung ist die Stärkung der internationalen Sichtbarkeit sowie der Stadtentwicklung und der Kreativwirtschaft durch die Aufnahme in das internationale Netzwerk.
Der zeitliche Ablauf der Bewerbung sieht die Einreichung der Unterlagen bei der Deutschen UNESCO Kommission im Mai 2026 sowie bei der UNESCO in Paris im Zeitraum zwischen Oktober 2026 und März 2027 vor. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme wird für Oktober 2027 erwartet. Ein bereits abgeschlossener wichtiger Schritt im Prozess war die Teilnahme an der Cities Ahead Academy im Juli 2025. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Kulturausschuss und der Rat der Stadt Essen den Bericht zur Kenntnis nehmen.
Zudem enthält die Vorlage eine Vor-Einschätzung der Klimarelevanz auf der Stufe 1. Dabei wurden die Auswirkungen des Vorhabens auf den Klimaschutz betrachtet, wobei die Bewertung positiv ausfällt.
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Beratungsfolge
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 5.Sachstandsbericht Kulturelle Bildung in EssenZur Vorlage · 1102/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Sachstandsbericht zur Kulturellen Bildung in Essen erläutert die Umsetzung des Kommunalen Gesamtkonzepts sowie die neuen Arbeitsstrukturen im Geschäftsbereich 4. Zu den zentralen Elementen gehören eine Koordinierungsstelle und ein Kernteam, das durch die Jugendhilfe Essen gGmbH ergänzt wurde. Eine Steuerungsgruppe trifft viermal jährlich Entscheidungen zur Prozessentwicklung. Im Landesprogramm „Kultur und Schule“ wurden für das Schuljahr 2025/2026 von 50 eingereichten Projekten 41 Vorhaben mit einem Fördervolumen von 143.814,82 € empfohlen, darunter das Modellprojekt „Kreative Ganztagsbildung in Essen“ mit 15.000 €. Zudem wurden im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack“ 152.549,36 € für 49 Anträge vergeben.
Weitere Projekte umfassen das Jugendbeteiligungsprojekt „[#realitycheckkultur®]“, das bis 2032 alle Stadtbezirke durchläuft, sowie den mit 30.000 € dotierten „Folk Fonds“ für den Bezirk V. Für das zweite Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung ist die Einrichtung einer Jugendredaktion vorgesehen. Die Online-Plattform „Musenkuss“ soll unter Vorbehalt der Haushaltslage für 2026 angestrebt werden. Im Rahmen des Startchancen-Programms können 64 Schulen Budgets für Kulturelle Bildung nutzen.
Die Stadt plant für 2026 eine zweite Teilnahme am Landeswettbewerb für Kommunale Gesamtkonzepte des Landes NRW. Die Bewertung durch die Jury erfolgt auf Basis der Umsetzung bisheriger Maßnahmen und der konzeptionellen Weiterentwicklung. Ein Strategiegruppentreffen im ersten Quartal 2026 soll die Handlungsfelder für das zweite Konzept weiterentwickeln. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Kulturausschuss, der Jugendhilfeausschuss sowie der Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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Beratungsfolge
- 10.09.2025 · Ausschuss für Schule, Bildung und Wissenschaft (bis 10/2025) (34. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 09.09.2025 · Jugendhilfeausschuss (29. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 6.Rückblick Straßenkunstfestival 2025
- 7.Kapitalrücklage bei Stiftungen (Stiftung zur Pflege der örtlichen Kunst)Zur Vorlage · 1116/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss der Stadt Essen berät über die Zuführung von Mitteln zur Kapitalrücklage der Stiftung zur Pflege der örtlichen Kunst. Es wird vorgeschlagen, ein Drittel der Erträge des Jahres 2025 dieser Rücklage zuzuführen. Diese Maßnahme basiert auf den Bestimmungen der Stiftungssatzung sowie der kommunalen Vorgabe zur Werterhaltung des Stiftungsvermögens gemäß dem Stiftungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Seit 2016 wird nach Anweisung der Stadtkämmerei der steuerlich zulässige Höchstbetrag von maximal einem Drittel des Überschusses verwendet, um Schwankungen der Inflationsrate über längere Zeiträume auszuglechen.
Das Stiftungsvermögen belief sich zum 1. Januar 2025 auf rund 4,52 Millionen Euro. Für das Jahr 2025 werden Stiftungserträge von etwa 86.500 Euro veranschlagt, wovon ein vorläufiger Betrag von circa 28.800 Euro der Kapitalrücklage zugeführt werden soll. Die endgültige Festsetzung erfolgt im Rahmen des Jahresabschlusses. Die Anlagestrategie der Stiftung sieht eine zunehmende Nutzung von Fondsvermögen und Nachhaltigkeitsfonds vor, wodurch die Ausschüttungshöhe zu Beginn eines Haushaltsjahres nicht mehr feststeht, sondern prognostiziert werden muss. Für die Jahre ab 2026 rechnet die Stadtkämmerei nach Abzug der Rücklagenzuführungen mit jährlichen Erträgen von etwa 56.500 Euro.
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Beratungsfolge
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — einstimmig beschlossen
Ergebnis: einstimmig beschlossen - 8.(Ersatz-) benennungen für den KulturbeiratZur Vorlage · 1133/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Essen plant personelle Veränderungen in der Besetzung des Kulturbeirats. Gemäß der Vorlage 1133/2025/4 des Kulturamtes sollen im Rat der Stadt Essen Ersatzbenennungen für zwei stellvertretende Mitglieder beschlossen werden.
Für den Kunsthaus Essen e.V. wird vorgeschlagen, Hanne Köster anstelle von Mariko Sudo als stellvertretendes Mitglied zu benennen. Der Rücktritt von Mariko Sudo erfolgte aufgrund beruflicher Verpflichtungen; die Nachfolgerin ist bereits im Vorstand des Vereins tätig.
Des Weiteren soll für den Kunstverein Ruhr e.V. Tankred Stachelhaus anstelle von Jutta Schwichtenberg als stellvertretendes Mitglied benannt werden. Der Rücktritt von Jutta Schwichtenberg resultiert aus ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand des Kunstvereins, während Tankred Stachelhaus als Vorstandsmitglied des Vereins in das Gremium nachrückt.
Der Vorgang durchläuft die vorgesehene Beratungsfolge: Nach der Kenntnisnahme im Kulturausschuss am 3. September 2025 wird der Rat der Stadt Essen am 24. September 2025 über den Beschlussvorschlag entscheiden. Der Kulturbeirat erhält die Information am 25. September 2025.
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Beratungsfolge
- 25.09.2025 · Kulturbeirat (16. Sitzung) — Kenntnis genommen
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — Kenntnis genommen
Ergebnis: Kenntnis genommen - 9.Abschluss einer Schiedsvereinbarung der Stadt Essen für Verfahren von NS-RaubgutZur Vorlage · 1109/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Essen soll über den Abschluss einer Schiedsvereinbarung für Verfahren im Zusammenhang mit NS-Raubgut entscheiden. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Oberbürgermeister eine Erklärung im Sinne eines „stehenden Angebots“ gemäß § 1029 ZPO abgibt und der Veröffentlichung dieser Vereinbarung auf der Webseite der zuständigen Schiedsstelle für NS-Raubgut zustimmt. Eine entsprechende Empfehlung des Kulturausschusses liegt vor.
Mit diesem Schritt schließt sich die Stadt an ein gemeinsames Schiedsgerichtsverfahren an, das durch ein Verwaltungsabkommen vom März 2025 ermöglicht wurde. Die Annahme dieses Angebots verpflichtet die Stadt Essen, sich in konkreten Einzelfällen einem Schiedsverfahren zu unterwerfen, sofern keine außergerichtliche Einigung erzielt wird. Das Verfahren wird durch die Stiftung „Deutsches Zentrum Kulturgutverluste“ mit Sitz in Magdeburg durchgeführt und ersetzt die bisherige Beratende Kommission.
Die Stadt Essen verfolgt im Rahmen ihrer Verantwortung zur Provenienzforschung auch im Museum Folkwang seit 2012 eine systematische Untersuchung von Kunstwerken, bei denen Lücken in der Herkunftsgeschichte zwischen 1933 und 1945 bestehen. Für diesen Zweck wurde bereits 2016 eine feste Stelle für die Provenienzforschung am Museum eingerichtet.
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Beratungsfolge
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — einstimmig empfohlen
Ergebnis: einstimmig empfohlen - 10.Eintritt des Museum Folkwang in den Museumsverband NRW e.V.Zur Vorlage · 1174/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Essen plant den Beitritt zum Museumsverband NRW e.V. als ordentliches Mitglied. Konkret ist vorgesehen, dass das Museum Folkwang zum 1. Januar 2026 in den Fachverband aufgenommen wird. Der Kulturausschuss soll hierzu eine Empfehlung abgeben, worüber der Rat der Stadt Essen in seiner Sitzung am 24. September 2025 entscheiden wird.
Die Mitgliedschaft im Museumsverband NRW e.V., der sich für die Stärkung und Vernetzung von Museen in Nordrhein-Westfalen einsetzt, soll die Professionalisierung des Museum Folkwang fördern. Ziel ist die Weiterentwicklung des Hauses als Ort für Kultur, Bildung und Forschung sowie die Intensivierung regionaler, nationaler und internationaler Netzwerke. Laut der Vorlage besteht zudem ein entsprechender Wunsch seitens des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die jährlichen Kosten für die Mitgliedschaft belaufen sich auf 150 Euro. Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Beteiligung der Stadt an einer Einrichtung des privaten Rechts sind laut dem Dokument gegeben, da ein wichtiges Interesse der Stadt Essen vorliegt. Die Wahrnehmung der Mitgliedschaft erfolgt durch den Oberbürgermeister, vertreten durch die Leitung des Museum Folkwang.
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Beratungsfolge
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — einstimmig empfohlen
Ergebnis: einstimmig empfohlen - 11.Mitgliedschaft des Museum Folkwang im Zentrum für Fotografie e.V.Zur Vorlage · 1176/2025/4 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Essen den Beitritt des Museum Folkwang zum Zentrum für Fotografie Essen e.V. als ordentliches Mitglied. Mit diesem Beschluss soll die Stadt Essen über den Fachbereich 45 die Vereinsmitgliedschaft wahrnehmen. Zudem wird das Museum Folkwang beauftragt, den Aufnahmeantrag zu organisieren und die Mitgliedschaft zu verwalten.
Der am 14. April 2025 eingetragene Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke zur Förderung von Wissenschaft, Forschung sowie Kunst und Kultur im Bereich der Fotografie. Zu den tragenden Institutionen des Zentrums gehören neben dem Museum Folkwang die Folkwang Universität der Künste, das Historische Archiv Krupp und die Stiftung Ruhr Museum. Der Beitritt der Stadt Essen als institutionelles Mitglied ist zum 1. Januar 2026 vorgesehen. Im Zuge dessen soll die bisherige persönliche Mitgliedschaft von Professor Peter Gorschlüter zum 31. Dezember 2025 beendet werden.
Die Vorlage begründet das Interesse der Stadt Essen mit einer Stärkung und Professionalisierung des Museum Folkwang im Bereich Fotografie sowie einer verbesserten Vernetzung des Standorts Essen. Durch die Mitgliedschaft entstehen keine regelmäßig wiederkehrenden Beiträge. Eine Beteiligung an einzelnen Projekten des Vereins ist nach vorheriger Abstimmung und einstemmigem Beschluss der Mitgliederversammlung möglich.
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Beratungsfolge
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — einstimmig beschlossen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — einstimmig empfohlen
Ergebnis: einstimmig empfohlen - 12.Klimaneutraler Betrieb des Museums Folkwang hier: KostenanpassungZur Vorlage · 0662/2025/7 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Rat der Stadt Essen soll die Fortführung des klimaneutralen Umbaus des Museums Folkwang beschließen, wobei sich der notwendige Investitionszuschuss an die Stadtwerke Essen erhöht. Die bisher veranschlagte Summe von 3,1 Millionen Euro soll um 0,9 Millionen Euro auf insgesamt 4,0 Millionen Euro angehoben werden. Hierfür ist im Haushaltsjahr 2025 eine überplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 0,9 Millionen Euro vorgesehen, die aus dem Projekt „Pool Planungsleistungen generell“ gedeckt wird.
Die Kostensteigerung begründet sich durch Planungskosten sowie einen zehnprozentigen Pauschalansatz für bauliche Maßnahmen, die in der ursprünglichen Kalkulation nicht berücksichtigt waren. Die technische Umsetzung sieht zur Erhöhung der Betriebssicherheit den Einsatz von drei statt zwei Luft-Wärmepumpenkaskaden vor. Durch die Gasfreistellung des Museums soll die Sicherheit der Ausstellungsgüter, deren Versicherungswert mit 1,4 Milliarden Euro beziffert wird, bei etwaigen Gasverknappungen gewährleistet werden. Die Maßnahme führt laut Berechnungen zu einer jährlichen CO2-Ersparnis von rund 800 Tonnen.
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Beratungsfolge
- 24.09.2025 · Rat der Stadt Essen (41. Sitzung) — mehrheitlich beschlossen
- 17.09.2025 · Haupt- und Finanzausschuss (bis 10/2025) (39. Sitzung) — mehrheitlich empfohlen
- 03.09.2025 · Kulturausschuss (38. Sitzung) — mehrheitlich empfohlen
- 03.07.2025 · Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen (60. Sitzung) — einstimmig empfohlen
Ergebnis: mehrheitlich empfohlen - 13.Beschlusskontrollliste
- 14.Mitteilungen der Verwaltung
- 15.Anfragen
- B.Nicht öffentlicher Teil
- 16.Anfragen und Mitteilungen
- 16.AMuseum Folkwang hier: BauunterhaltungsmaßnahmenErgebnis: einstimmig empfohlen
- 17.Aktueller Sachstand zum Bauvorhaben Zentralbibliothek, Markt 5/6Ergebnis: Kenntnis genommen