Aktuelle Situation in den Übergangsheimen für Geflüchtete in Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Amtes für Soziales und Wohnen informiert über die aktuelle Situation in den Essener Übergangsheimen für Geflüchtete. Im Jahr 2021 wurden der Stadt Essen insgesamt 327 Personen zugewiesen, was einer Quote von etwa 3 % der dem Land Nordrhein-Westfalen zugeteilten Asylbewerber entspricht. Die Zuweisungen umfassten Neuzugänge, Minderjährige mit Wohnsitz in Essen sowie Personen im Rahmen des Familiennachzugs und die Aufnahme afghanischer Ortskräfte. Die Quote für die Zuweisung anerkannter Flüchtlinge mit Wohnsitzauflage wurde im Jahr 2021 mit rund 239 % übererfüllt.
Seit Dezember 2021 ist ein Anstieg der Zuweisungen nach Essen zu verzeichnen, was unter anderem auf die geringen Kapazitäten in Landeseinrichtungen zurückzuführen ist. Im Januar 2022 wurden bereits 70 Personen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz zugewiesen, während der monatliche Durchschnitt im Zeitraum von Januar bis November 2021 bei 19 Personen lag. Zum Stichtag 26. Januar 2022 waren 573 Menschen in den Übergangsheimen untergebracht, im Vergleich zu 420 Personen im November 2021. Die Unterbringung setzt sich unter anderem aus Personen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak zusammen.
In den sechs Übergangsheimen stehen derzeit 850 Plätze zur Verfügung. Eine Reservekapazität von weiteren 586 Plätzen kann innerhalb von vier Wochen aktiviert werden, sodass eine maximale Kapazität von 1.436 Plätzen möglich ist. Die Verwaltung plant eine Erhöhung der Kapazitäten sowie eine Verstärkung des Auszugsmanagements. Eine Reduzierung der Zuweisungszahlen wird derzeit nicht erwartet.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 16.02.2022Kenntnis genommen
- 15.02.2022Kenntnis genommen
Verwandte Vorlagen
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