Hochwasserrisikomanagement in der Stadt Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Umweltamtes befasst sich mit dem Hochwasserrisikomanagement in der Stadt Essen. Hintergrund sind die Starkregenereignisse vom Juli 2021, bei denen die Abflussmengen am Deilbach die Werte eines HQ1000 übertrafen. Im Zuge der Bewältigung wurden Maßnahmen zur Sicherstellung des Gewässerabflusses sowie zur Beseitigung von Schäden und Ablagerungen an städtischen Gewässern durchgeführt.
Die Stadt führt bereits Gefahrenkarten für verschiedene Risikogewässer wie die Ruhr, den Deilbach und die Emscher. Zur weiteren Optimierung plant die Verwaltung die Erstellung eines Katastrophenschutzbedarfsplans unter Einbeziehung externer Gutachter. Dieser Prozess umfasst auch die Überprüfung von Hochwasserszenarien und eine geplante Aktualisierung der Dienstanweisung Hochwasser. Zudem soll das Hochwasserschutzkonzept für den Deilbach in Zusammenarbeit mit den Oberlauf-Gemeinden und dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband aktualisiert werden, wobei eine Ausweitung auf weitere Gewässer angestrebt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Bürgerkommunikation zur Eigenvorsorge sowie der Anpassung an den Klimawandel durch den Ausbau der Regenwasserbewirtschaftung und die Sicherung städtischer Notwasserbrunnen. Die Stadt Essen beabsichtigt, sich zudem in die landesweiten Maßnahmen des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz einzubringen. Für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wird ein zusätzlicher Personalbedarf angemerkt, dessen genaue Ausgestaltung noch mit dem Land NRW abzustimmen ist. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz sowie der Rat der Stadt Essen sollen die Vorlage zur Kenntnis nehmen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 25.05.2022Kenntnis genommen
- 03.05.2022Kenntnis genommen
Verwandte Vorlagen
Weitere Vorlagen: Umweltamt
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- Änderung des Gemeinsamen Flächennutzungsplanes Nr. 59 E "Holteyer Straße / Im Heimberge" hier: Anhörung gemäß § 70 Landesnaturschutzgesetz 08.04.2025
- Nachwahl zum Beirat Untere Naturschutzbehörde 04.06.2025