Um- und Ausbau des Knotenpunktes Bochumer Landstraße/Rodenseelstraße/Sachsenring
✦ KI-Zusammenfassung
Der Um- und Ausbau des Verkehrsknotenpunktes Bochumer Landstraße, Rodenseelstraße und Sachsenring im Essener Stadtteil Freisenbruch ist geplant, um die Nahversorgung durch ein neues Einkaufszentrum zu ermöglichen und die Verkehrsflächen gemäß Bebauungsplan 25/18 anzupassen. Das Projekt umfasst ein rund 4,7 Hektar großes Plangebiet. Durch die Durchstreckung der Rodenseelstraße und die Verknüpfung der Einmündungen zu einem vierarmigen Knotenpunkt soll die Verkehrsqualität für den motorisierten Individualverkehr auf die Stufe D angehoben werden, da für das Jahr 203ube eine Verschlechterung auf die Stufe F prognostiziert wird.
Die Planung sieht bauliche Anpassungen der Querschnitte vor, die einen Rückbau bestimmter Gebäude sowie die Neugestaltung von Geh- und Radwegen beinhalten. Im öffentlichen Personennahverkehr ist die barrierefreie Verlegung der Haltestelle Zweibachegge sowie die Einrichtung der neuen Haltestelle Dammstraße vorgesehen. Für den Radverkehr sind separate Anlagen mit einer Breite von 2,25 Metern geplant. Die Maßnahme umfasst zudem die Installation einer verkehrsabhängigen Lichtsignalanlage, die Schaffung von 33 neuen Baumpflanzstandorten sowie den Neubau von etwa 190 Metern Regenwasserkanal.
Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf circa 13,0 Millionen Euro, wobei die Finanzierung aus städtischen Eigenmitteln erfolgt. Ein Baubeginn ist für Anfang 2024 und ein Abschluss für Mitte 2026 vorgesehen. Während das Amt für Straßen und Verkehr die Planung als funktionelle Lösung bewertet, äußern Verkehrsverbände Kritik an der Berücksichtigung der Nahmobilität. Die Bezirksvertretung VII sowie der Ausschuss für Verkehr und Mobilität sollen den Plan beschließen und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 09.02.2023mehrheitlich beschlossen
- 13.12.2022einstimmig keine Bedenken erhoben
- 08.12.2022eingebracht
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