Umbau Knotenpunkt Wilhelm-Nieswandt-Allee / Karlstraße - Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle - Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn im Knotenpunkt - Erneuerung der Lichtsignalanlage
✦ KI-Zusammenfassung
Der Umbau des Knotenpunktes Wilhelm-Nieswandt-Allee und Karlstraße ist geplant, um eine Unfallhäufungsstelle zu beseitigen und die Radverkehrsführung auszubauen. Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Lichtsignalanlage sowie die Verlegung der Radwege aus dem Seitenraum auf die Fahrbahn im Bereich des Knotenpunktes. Die Radfahrstreifen sollen eine Breite von 2,10 Metern aufweisen, wobei die Haltelinien der Lichtsignalanlagen um drei Meter vorgezogen werden. Im Bereich der Wilhelm-Nieswandt-Allee erstreckt sich die Änderung der Radverkehrsführung bis zu 60 Meter vor den Knotenpunkt. Die Verkehrsbelastung der Wilhelm-Nieswandt-Allee wird mit etwa 29.000 Kfz pro Tag angegeben, während die Karlstraße rund 3.000 Kfz pro Tag verzeichnet.
Die technische Erneuerung der etwa 30 Jahre alten Lichtsignalanlage beinhaltet den Austausch des Steuergerätes, der Signalverkabelung sowie der korrodierten Signalmaste, wobei teilweise Gemeinschaftsmasten mit der Straßenbeleuchtung genutzt werden sollen. Im Rahmen der Ausführungsplanung sind eine Vergrößerung der Kurvenradien auf mindestens 10 Meter sowie eine fußgängerfreundliche Schaltung vorgesehen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf circa 1.060.000 Euro, die aus städtischen Eigenmitteln bereitgestellt werden sollen. Ein Förderantrag beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit über 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten ist vorgesehen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2024 mit einer voraussichtlichen Dauer von sechs Monaten geplant. Die Planung erfolgt durch die Verwaltung in Eigenleistung.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 09.03.2023mehrheitlich beschlossen
- 28.02.2023Mit Anmerkungen zur Kenntnis genommen
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