ZOB Bahnhof Borbeck Erweiterung und barrierefreier Umbau
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage des Amtes für Straßen und Verkehr (0604/2023/6) sieht die Erweiterung und den barrierefreien Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) Bahnhof Borbeck vor. Ziel der Maßnahme ist die Umsetzung einer Taktverdichtung der Linie 170 sowie die Erfüllung der Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die Planung umfasst die Schaffung von neun An-, Abfahrts- und Pausenplätzen sowie eine neue Haltestelleninsel mit einer Breite von 15 Metern. Dadurch soll die Anzahl der Busfahrten pro Stunde von 48 auf 60 erhöht werden.
Die baulichen Veränderungen umfassen die Umgestaltung des Straßenraums in der Fürstäbtissinstraße und am Knotenpunkt Borbecker Straße. Der bestehende Knotenpunkt soll in einen Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 32 Metern umgewandelt werden. Im Zuge dessen reduziert sich der vierstreifige Fahrbahnquerschnitt auf zwei Fahrstreifen. Der Radverkehr wird durch neue Radfahrstreifen und einen Abbiegestreifen gestärkt, während der Gehweg barrierefrei ausgebaut wird. Durch die Erweiterung des ZOB entfallen insgesamt 53 Parkplätze. Für den Bereich der Fürstäbtissinstraße sind passive Lärmschutzmaßnahmen aufgrund hoher Lärmpegel sowie die Neupflanzung von 25 Straßenbäumen vorgesehen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 6,6 Millionen Euro, wobei der städtische Anteil für Straßenbau, technische Anlagen und Begrünung 4,2 Millionen Euro beträgt. Für den Straßenbau sollen Zuschüsse aus der Richtlinie FöRiKom Stra beantragt werden. Ein Baubeginn ist ab 2024 möglich, sofern die Prüfung der Fördermittel abgeschlossen ist. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität soll die Planung beschließen und die Verwaltung sowie die Ruhrbahn mit der Herbeiführung der Baureife beauftragen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 11.05.2023mehrheitlich beschlossen
- 09.05.2023Kenntnis genommen und beschließt den Antrag einstimmig
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