Mitarbeiter*innen mit einer Schwerbehinderung bei der Stadt Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Inklusionsbeirat der Stadt Essen hat einen Antrag gestellt, der die Verwaltung dazu auffordert, detaillierte Informationen zur Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderungen bei der Stadt Essen vorzulegen. Im Zentrum der Anfrage steht die Erhebung der Anzahl aller Beschäftigten, unterteilt in Beamte, Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie weitere Gruppen. Dabei sollen die Zahlen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 sowie derer, die einen GdB unter 50, aber als gleichgestellt gelten, ausgewiesen werden. Die Auswertung soll sowohl in absoluten Zahlen als auch in Prozentwerten und nach Geschlechterverteilung erfolgen. Zudem wird die Auskunft darüber erbeten, ob die Stadt Essen die Ausgleichsabgabe leistet.
Der Antrag begründet die Notwendigkeit dieser Daten mit der Vorbildfunktion der Stadt als Arbeitgeberin. Ziel ist es, die Verhältnisse der Beschäftigten mit Behinderungen festzustellen und die Sensibilisierung für die Belange dieser Gruppe zu fördern. Hierzu wird vorgeschlagen, ein Simulationsangebot für Führungskräfte und Belegschaft zu entwickeln, um durch das Erleben von Hilfsmitteln wie Rollstühlen oder Rollatoren ein Bewusstsein für Barrieren zu schaffen. Nach Vorlage der städtischen Stellungnahme sollen zudem ein Konzept zur Erhöhung des Anteils von Beschäftigten mit Behinderungen unter Berücksichtigung des Fachkräftemangels sowie die Umsetzung des Simulationsangebens unter Einbeziehung des Inklusionsbeirats entwickelt werden.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 09.08.2023abgesetzt/vertagt
- 20.06.2023Kenntnis genommen
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