Konzept Mitarbeiter*innensicherheit -Sachstandsbericht-
✦ KI-Zusammenfassung
Der Sachstandsbericht zur Mitarbeiterinnensicherheit befasst sich mit der Thematik der Gewalt am Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. Zur Grundlage des Berichts dient eine Studie des Bundesministeriums für Inneres und Heimat aus dem Jahr 2022, die auf eine hohe Dunkelziffer bei Gewaltakten hinweist. Der Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal, Organisation und Gleichstellung soll den Bericht am 09.08.2023 zur Kenntnis nehmen.
Die Stadtverwaltung arbeitet seit der Personalversammlung 2018 an einem Sicherheitskonzept, das die Grundsatzerklärung „Gewaltfreie Stadtverwaltung“ sowie die Implementierung des „Aachener Modells“ umfasst. Die Maßnahmen beinhalten bauliche Anpassungen auf Basis von Risikoanalysen, technische Prävention durch Alarmsysteme und persönliche Schutzausrüstung sowie organisatorische Vorgaben wie Dienstanweisungen gegen sexuelle Belästigung. Ziel ist die Vereinheitlichung der Sicherheitsstandards in allen Verwaltungsgebäuden.
Im Bereich der Aus- und Fortbildung bietet das Studieninstitut Trainings zu Kommunikation, Konfliktmanagement, Diversity und Teamarbeit an. Für den Kommunalen Ordnungsdienst sind Schulungen zu Selbstverteidigung, Festnahme- und Eingriffstechniken sowie zum Einsatz von Reizstoffen und Einsatzstöcken vorgesehen. Für Mitarbeitende der Fachbereiche 32 und 38 wird zudem Krav Maga angeboten. Die Stadt Essen kooperiert in diesem Kontext mit dem Polizeipräsidium Essen/Mülheim und beteiligt sich an der Pilotphase des Präventionsnetzwerks #sicher im Dienst. Zudem wurde ein gemeinsamer Leitgedanke zur Sicherheit von Mitarbeitenden und politischen Mandatsträger:innen mit 14 weiteren Institutionen unterzeichnet. Es wird vorgeschlagen, den Themenkomplex der Mitarbeiterinnensicherheit künftig dem Geschäftsbereich Personal, Allgemeine Verwaltung und Digitalisierung zu übertragen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 09.08.2023Kenntnis genommen
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Weitere Vorlagen: Geschäftsbereich 3
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