Benennung konkreter bodennaher Verkehrsflächen zur Entsiegelung der Ruhrbahn GmbH
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ausschüsse für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz sowie für Verkehr und Mobilität haben Informationen der Ruhrbahn GmbH zur Identifizierung geeigneter Verkehrsflächen zur Entsiegelung zur Kenntnis genommen. Hintergrund ist ein Antrag der Fraktionen CDU und GRÜNE, konkrete Flächen für Begrünungen, Renaturierungen sowie Pflanzungen von Hecken und Bäumen zu benennen und die damit verbundenen Umsetz- und Unterhaltungskosten zu beziffern.
Eine pauschale Festlegung aller Flächen ist laut Vorlage nicht möglich, da jede Fläche einzeln auf ihre Eignung hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen Nutzung sowie der örtlichen Gegebenheiten geprüft werden muss. Als potenzielle Flächengruppen für weitere Prüfungen werden Gleisschleifen, große Verkehrsplätze, Betriebshöfe, Gleichrichtergebäude sowie bestimmte Gleisbereiche angeführt. Während bereits Maßnahmen in Gebieten wie Bergeborbeck oder Frintrop umgesetzt wurden oder laufen, stehen unter anderem Flächen an der Wertstraße, der Hanielstraße und der Helenestraße zur Prüfung an.
Die Kosten für die Umsetzung hängen von Faktoren wie dem Untergrund und dem Umfang der Maßnahmen ab, wobei kleine Maßnahmen mit etwa 10.000 Euro beginnen können. Für die jährliche Unterhaltung pflegeleichter Gleisschleifen werden Kosten zwischen 7.500 und 10.000 Euro geschätzt. Bei der Umstellung auf Rasengleis liegen die Herstellungskosten etwa beim Zwei- bis 2,5-fachen von konventionellen Schottergleisen, bei jährlichen Pflegekosten von circa 0,35 Euro pro Quadratmeter und Arbeitsgang.
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Beratungsfolge
- 12.10.2023Kenntnis genommen
- 10.10.2023Kenntnis genommen
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