Radhochweg: Kreuzung Altenessener Bahnhof / Helenendamm
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage 1640/2023/6 des Geschäftsbereichs 6 befasst sich mit der Planung zweier Radverkehrsanlagen zur Schließung von Lücken im Radwegenetz sowie zur Realisierung der Nord-Süd-Fahrradachse an der Kreuzung Altenessener Bahnhof / Helenendamm. Das Projekt umfasst Rampen, Brückenbauwerke und ein Tunnelbauwerk mit einer geplanten Gesamtbreite von fünf Metern.
Im Rahmen der technischen Prüfung wurden zwei Varianten bewertet. Die Variante 2, welche vom Grünzug Zangenstraße über den Bahnhofsvorplatz und die Altenessener Straße bis zum Radhochweg Nr. 2 führt, würde Kosten von etwa 34,6 bis 35 Millionen Euro verursachen. Die Verwaltung empfiehlt jedoch, diese Variante aufgrund von Gefährdungspotenzialen durch den Fußgängerverkehr und verkehrstechnischen Mängeln nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen wird die Umsetzung der Variante 1 angestrebt. Für diese Variante werden die Gesamtkosten auf rund 77 Millionen Euro geschätzt, wobei die Baukosten inklusive Grunderwerb 66,8 Millionen Euro und die Planungskosten etwa 10 Millionen Euro betragen.
Die Planung durch den zuständigen Fachbereich soll voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2024 aufgenommen werden. Als Risiken werden der notwendige Grunderwerb, die Abstimmung mit der Deutschen Bahn sowie die Erfordernis eines Planfeststellungsverfahrens angeführt. Eine kurzfristige Umsetzung wird aufgrund von Kapazitätsengpässen und wirtschaftlichen Erwägungen als nicht möglich eingestuft. Eine Förderung von 50 Prozent der Ausgaben über die Kommunalrichtlinie ist prüfbar. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität sowie die Bezirksvertretung V sollen das Konzept und die Kostenschätzung zur Kenntnis nehmen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 28.11.2023Kenntnis genommen mit Anmerkungen
- 09.11.2023Kenntnis genommen und zur Kenntnis in die BV V verwiesen
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