Durchführung einer Haushaltsbefragung zum Verkehrs- und Mobilitätsverhalten 2024 / 2025
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Essen plant die Durchführung einer Haushaltsbefragung zum Verkehrs- und Mobilitätsverhalten in zwei Wellen, jeweils im Herbst 2024 und im Frühjahr 2025. Ziel der Erhebung ist es, den sogenannten Modal Split zu aktualisieren, da die letzten umfassenden Daten aus den Jahren 1989, 2001, 2011 und 2019 stammen. Durch die neue Befragung sollen aktuelle Veränderungen im Verkehr, wie etwa die Einführung des Deutschlandtickets oder der Ausbau von Fahrradstraßen, erfasst werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Wirkungskontrolle von Projekten zur Fuß- und Radverkehrsförderung sowie für die Erstellung eines Mobilitätsplans.
Die Befragung erfolgt nach den Qualitätskriterien der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS), um eine Vergleichbarkeit mit anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen zu gewährleisten. Mittels einer Zufallsstichprobe aus dem Einwohnermelderegister sollen Auswertungen auf Stadtbezirksebene sowie nach Möglichkeit auf Stadtteilebene ermöglicht werden. Die Teilnahme ist postalisch, online oder telefonisch möglich. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Potenzial für den Umweltverbund sowie auf intermodalen Wegen und Wegeketten.
Die Gesamtkosten für die Beauftragung eines Dienstleisters belaufen sich auf 195.000 Euro. Die Stadt hat hierfür Fördermittel über die Richtlinie Nahmobilität beantragt, die voraussichtlich 85 Prozent der Kosten decken könnten. Sollte keine Förderzusage erfolgen, wird die Finanzierung aus dem städtischen Haushalt für den Betrieb und Unterhalt von Verkehrsflächen bereitgestellt.
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- 11.04.2024Kenntnis genommen