Machbarkeits- und Konzeptstudie Radverkehrsanlage entlang der B224 in Werden
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage 1811/2024/6 des Geschäftsbereichs 6 befasst sich mit der Machbarkeits- und Konzeptstudie für eine neue Radverkehrsanlage entlang der B224 in Werden. Ziel der Maßnahme ist die Etablierung einer durchgehenden Nord-Süd-Verbindung im Rahmen der Verpflichtungen des RadEntscheids bis zum Jahr 2030. Die Untersuchung umfasst einen innerstädtischen Abschnitt von etwa vier Kilometern sowie eine Strecke bis zur Stadtgrenze nach Velbert. Im Untersuchungsraum liegt die Verkehrsbelastung zwischen 13.000 und knapp 22.000 Kraftfahrzeugen pro Tag.
Im Rahmen der Studie wurden zwei alternative Routenführungen sowie zwei Hauptvarianten – eine einseitige und eine beidseitige Radverkehrsanlage – geprüft. Die Verwaltung schlägt die beidseitige Variante als Vorzugslösung vor, da diese an Knotenpunkten, Einmündungen und Bushaltestellen eine sicherere Gestaltung ermöglicht. Zwar führt diese Variante zu einem höheren Platzbedarf und beeinträchtigt die Parkplatzsituation, jedoch bleibt die Leistungsfähigkeit der acht untersuchten Knotenpunkte mit Lichtsignalanlagen bei der Umsetzung auf der Stufe D oder besser.
Eine Untersuchung der Parkraumsituation ergab eine durchschnittliche Auslastung von 70 %. Die Verwaltung plant, Kompensationsmöglichkeiten für entfallende Parkplätze im Rahmen des Planbeschlusses vorzustellen. Die Maßnahme wird als Beitrag zum Klimaschutz bewertet, da die CO2-Minderung durch die Verlagerung des Verkehrs auf das Fahrrad die Emissionen der Baumaßnahme übersteigt. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität soll die Ergebnisse zur Kenntnis nehmen und die Verwaltung mit der Weiterführung der Planung zum Planbeschluss beauftragen. Die Entscheidung im Ausschuss ist für den 13. Februar 2025 vorgesehen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 25.02.2025Kenntnis genommen mit Anmerkungen (Anmerkungen)
- 13.02.2025einstimmig beschlossen
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