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Vorlage

Sachstand und Perspektiven zur „Stadtwunde/Schwarze Poth“

0753/2025/4 03.06.2025 Kulturamt

🟢 Beschlossen 03.06.2025 · Kulturausschuss (36. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Der Kulturausschuss der Stadt Essen setzt sich mit dem Sachstand und den Perspektiven der Kunstinstallation „Stadtwunde/Schwarze Poth“ auseinander. Das im Jahr 2002 realisierte Werk der Künstler Astrid Bartels und Werner Ruhnau thematisiert das ehemalige KZ-Außenlager „Schwarze Poth“.

Die aktuelle Situation des Kunstwerks ist durch bauliche Veränderungen geprägt. Im Zuge der Errichtung eines Verwaltungszentrums wurde ein Treppenabgang vermauert, wodurch die Installation nicht mehr begehbar ist. Zudem wurde die Frontseite mit einem Gitter versehen, um Verschmutzungen entgegenzuwirken. Derzeit wird der Ort von Teilen der Bevölkerung als Angstraum wahrgenommen.

Neuere Forschungen des Hauses der Essener Geschichte belegen zudem, dass der heutige Standort nicht den authentischen Ort der Lagerkommandantur darstellt, da sich dieser nach aktuellen Erkenntnissen unter dem heutigen Gebäude der Rathaus-Galerie befand. Rechtlich handelt es sich bei der „Stadtwunde“ um ein temporäres Kunstwerk und nicht um eine Gedenkstätte. Der Vertrag mit den Urhebern sieht vor, dass die Stadt Essen nicht zur dauerhaften Erhaltung und Unterhaltung verpflichtet ist, jedoch eine Bemühung im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten beabsichtigt.

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