Realisierung von Investitionsmaßnahmen der Sport- und Bäderbetriebe Essen hier: Beantwortung des Antrags 1381/2025/CDU
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) verzeichnen seit 2020 eine zunehmende Differenz zwischen den geplanten Investitionsmitteln und den tatsächlich ausgezahlten Beträgen. Obwohl die absoluten Investitionsausgaben gestiegen sind, liegt die Realisierungsquote im Verhältnis zur Planung deutlich unter den Planansätzen. Im Jahr 2024 betrug die Abweichung der Ist-Werte von der Planung rund 73 Prozent.
Als Ursachen für die Verzögerungen bei der Umsetzung von Baumaßnahmen werden unvorhersehbare Bodenbelastungen, gestiegene technische sowie ökologische Anforderungen und veraltete Bausubstanz angeführt. Zudem erschweren mangelnde Kapazitäten bei Planern und Firmen sowie Lieferengpässe den Baufortschritt. Ein wesentlicher Faktor ist die personelle Situation: Während sich das geplante Investitionsvolumen seit 2020 etwa vervierfacht hat, blieb der Personalbestand weitgehend unverändert. Die vorhandenen Kapazitäten sind durch Großprojekte und die laufende Instandhaltung des Bestands vollständig ausgelastet.
Um die Realisierungsquote zu erhöhen, wird eine dauerhafte Aufstockung des technischen Personals, insbesondere im Bereich Hochbau, vorgeschlagen. Dies würde eine Erhöhung des Personalbudgets oder eines Verlustausgleichs durch die Stadt Essen erfordern. Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen nahm die Vorlage zur Kenntnis.
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- 27.01.2026Kenntnis genommen