Abfallvermeidungskonzept der Stadt Essen (AVK)
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Essen hat den Endbericht zum Abfallvermeidungskonzept (AVK) vorgelegt. Das Konzept wurde im Auftrag des Rates vom März 2022 erstellt, wobei die Grüne Hauptstadt Agentur die Federführung übernahm und ein Konsortium aus dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, der Prognos AG sowie dem Institut für Abfall, Abwasser- und Infrastrukturmanagement (INFA) GmbH unterstützte. Das AVK dient als strategischer Handlungsplan zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zur Ressourcenschonung.
Das Konzept basiert auf einer Analyse der Essener Abfallströme und definiert sechs Leitthemen: die Vorbildfunktion der öffentlichen Verwaltung, die Stärkung von Ressourcenkreisläufen, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung, die Verringerung von Verpackungsabfällen, Nachhaltigkeit im Bausektor sowie Transformation und Sensibilisierung. Ziel ist es, die Mengen an Restabfall und Siedlungsabfall sowie das Pro-Kopf-Verpackungsaufkommen bis 2035 bzw. 2050 zu reduzieren.
Der Maßnahmenkatalog umfasst 33 priorisierte Vorhaben. Dazu gehören unter anderem die Schaffung einer Koordinierungsstelle, die Einführung einer Wertstofftonne, die Förderung von Re-Use- und Reparaturansätzen sowie die Prüfung einer Verpackungssteuer. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat der Stadt Essen das Konzept sowie die darin enthaltenen Ziele zur Kenntnis nimmt. Zudem soll die Verwaltung beauftragt werden, die Maßnahmen zu konkretisieren, zu priorisieren und das Sofortprogramm des AVK umzusetzen.
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