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Vorlage

Ausschreibung der Kulturstiftung des Bundes (KSB) für die Ausrichtung der Tanztriennale

0290/2024/4 24.04.2024 Kulturamt

🟢 Beschlossen 24.04.2024 · Rat der Stadt Essen (30. Sitzung) · einstimmig beschlossen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Städte Essen und Wuppertal planen eine gemeinsame Bewerbung für die Tanztriennale „Leuchtturm Tanz“ im Jahr 2026, die von der Kulturstiftung des Bundes (KSB) als neue Leuchtturmförderung ausgeschrieben wurde. Der Kulturausschuss hat diesen Antrag empfohlen, und der Rat der Stadt Essen soll über die gemeinsame Bewerbung entscheiden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit der Kunstform Tanz zu erhöhen und verschiedene Szenen sowie Institutionen wie die Folkwang Universität der Künste oder das Aalto-Ballett miteinander zu vernetzen.

Die Kulturstiftung des Bundes stellt für den Zeitraum von 2024 bis 2026 Fördermittel in Höhe von bis zu 950.000 Euro zur Verfügung. Die teilnehmenden Kommunen sollen einen Eigenanteil von 10 Prozent leisten, was einem Betrag von 95.000 Euro entspricht. Die Kostenverteilung zwischen Essen und Wuppertal ist noch nicht abschließend festgelegt. Neben der finanziellen Beteiligung müssen die Städte Büroräume, Bühnen, Probenräume sowie öffentliche Plätze unentgeltlich zur Verfügung stellen. Zudem wird eine Person aus dem bestehenden Personal des Kulturamtes als Ansprechpartner für die künstlerische Leitung eingesetzt.

Die Bewerbung basiert auf einem Letter of Intent zwischen den beiden Städten. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 31. Mai 2024 wird die Entscheidung der KSB im Sommer 2024 erwartet. Die Auswahl der künstlerischen Leitung soll im Herbst 2024 erfolgen, um die Vorbereitungen für die Durchführung im Jahr 2026 einzuleiten.

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