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Essener Erinnerungskultur im 21. Jahrhundert: Das Erbe von Dr. Ernst Schmidt im Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

0024/2025/4 26.02.2025 Kulturamt

🟢 Beschlossen 26.02.2025 · Rat der Stadt Essen (37. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Der Bericht befasst sich mit der Entwicklung des Archivs Ernst Schmidt zu einem zentralen Erinnerungsort für die NS-Erinnerungskultur im Haus der Essener Geschichte und Stadtarchiv (HdEG). Basierend auf einem gemeinsamen Antrag verschiedener Fraktionen aus dem Jahr 2023 soll der Bestand, der etwa 12.000 Dokumente, Fotografien und Objekte zur Arbeiterbewegung sowie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus umfasst, wissenschaftlich erschlossen und digitalisiert werden. Die Arbeit an der Neuordnung und Archivierung in thematischen Clustern begann im Januar 2025. Dabei werden unter anderem Bestände zu Persönlichkeiten wie Heinrich Hirtsiefer, Gustav Streich, Charlotte Zinke, Karl Lomberg und Walter Rohr bearbeitet.

Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf dem Denkmalpfad „Essen erinnert“, der rund 70 Gedenktafeln an historischen Schauplätzen umfasst. Da viele dieser Tafeln durch Schäden oder veraltete Inhalte erneuert werden müssen, sieht das Konzept eine konzeptionelle Überarbeitung und Pflege vor. Der Kulturausschuss und der Rat der Stadt Essen sollen den Bericht zur Kenntnis nehmen. Der Bericht thematisiert zudem die Notwendigkeit von Ressourcen für die Archivarbeit sowie die langfristige Erhaltung des Bestandes.

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