Bericht zu „Wenn nur noch Steine bleiben“ und „Wenn nicht mal mehr Steine bleiben“: Schüler*innenprojekte zur NS-Erinnerungskultur in Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss sowie die Ausschüsse für Schule, Bildung und Wissenschaft und Jugendhilfe sollen einen Bericht über die Schülerprojekte „Wenn nur noch Steine bleiben“ und „Wenn nicht mal mehr Steine bleiben“ zur NS-Erinnerungskultur in Essen zur Kenntnis nehmen. Die Projekte werden seit dem Schuljahr 2016/17 unter der Leitung des Historikers Thomas Hammacher durchgeführt.
Das bereits abgeschlossene Projekt „Wenn nur noch Steine bleiben“ (2016–2021) befasste sich mit den Biografien von 82 Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung, die auf den Essener Friedhöfen Parkfriedhof, Südwestfriedhof und Terrassenfriedhof bestattet sind. Im Rahmen der Projektarbeit recherchierten Schülerinnen und Schüler unter anderem des Burggymnasiums in Archiven, um die Lebensgeschichten der Verstorbenen aufzuarbeiten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung von Gruppen, die als marginalisierte Opfergruppen gelten, wie etwa Sinti und Roma oder Homosexuelle. Die Ergebnisse der Recherche, die auch in Form von Podcasts aufbereitet wurden, wurden den Gedenkstätten der betroffenen Konzentrationslager für die weitere Forschung zur Verfügung gestellt.
Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit dem Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Finanzierung wurde durch das Kulturbüro der Stadt Essen, die Sparkasse Essen und die Deichmann SE unterstützt, wobei die Beteiligung der Deichmann SE aus dem Projekt endet.
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