"Klassenassistenzen für schulische Inklusion - KASI" hier: Mögliche Ausweitung auf weitere Grundschulen und deren finanzielle Auswirkungen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Vorlage zur Vorlagennummer 1684/2024/4 befasst sich mit der möglichen Ausweitung des Projekts „Klassenassistenzen für schulische Inklusion“ (KASI) auf zusätzliche Grund- und weiterführende Schulen sowie den damit verbundenen finanziellen Folgen. Für das Schuljahr 2026/2027 wird eine Verstetigung an 16 Grundschulen sowie eine Erprobung an drei weiterführenden Schulen angestrebt. Eine Erweiterung des Projekts auf vier weitere Grundschulen würde für den Zeitraum von 2026 bis 2030 zusätzliche Kosten in Höhe von 5.543.133,75 Euro verursachen. Eine Ausweitung auf sechs weitere Grundschulen würde Kosten von 8.113.132,13 Euro nach sich ziehen, während die Einbeziehung von drei weiterführenden Schulen mit 6.215.720,00 Euro zu Buche schlagen würde. Die Kalkulation erfolgt auf Basis eines durchschnittlichen Stundensatzes von 35,00 Euro. Eine genaue Bezifferung potenzieller Einsparungen bei Individualassistenzen ist aktuell nicht möglich.
Die Analyse untersucht zudem den Einfluss des KASI-Modells auf die Anzahl der Schulbegleitungen nach § 35a im Bereich der Eingliederungshilfe. Ein Vergleich verschiedener Bezirksstellen zeigt Unterschiede zwischen dem Anteil der Grundschulkinder an der Bevölkerung und der Anzahl der notwendigen Begleitungen auf. In bestimmten Bezirken wird eine Reduzierung der Begleitungen durch eine Erweiterung des KASI-Projekts erwogen. Eine abschließende Auswertung der Daten ist aufgrund fehlender Erhebungsmöglichkeiten im Fachverfahren JuAVE derzeit nicht durchführbar, wobei neue Funktionen im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens berücksichtigt werden sollen. Das Bildungsbüro plant für das kommende Jahr eine Ratsvorlage zur Verstetigung und Ausweitung des Vorhabens.
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Beratungsfolge
- 27.02.2025Kenntnis genommen
- 11.02.2025Kenntnis genommen
- 11.12.2024Kenntnis genommen
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