Bundesprojekt "Platz fürs Klima - Klimaresiliente Umgestaltung von Plätzen im Essener Stadtgebiet": Darstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ führt die Stadt Essen Maßnahmen zur klimaresilienten Umgestaltung öffentlicher Plätze durch. Für das Projekt „Platz fürs Klima“ stehen Fördermittel des Bundes in Höhe von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Eine Machbarkeitsstudie der DTP Landschaftsarchitekten GmbH untersucht die Umsetzungsmöglichkeiten für den Giebelsplatz, den Marktplatz Borbeck sowie den Marktplatz Überruhr-Hinsel.
Für den Giebelsplatz wurden zwei Varianten erarbeitet. Die erste Variante sieht eine Erweiterung von Baumscheiben, die Entsiegelung von Flächen und die Installation von Wurzelbrücken vor, um die Standortsicherheit der Bäume zu erhöhen. Dabei würde die Anzahl der Parkplätze von 29 auf 18 reduziert werden, bei Kosten von etwa 270.000 Euro. Die zweite Variante nutzt das Prinzip der Schwammstadt mit einem unterirdischen Rigolensystem und Rasenfugenpflaster zur Wassersteuerung, was die Kosten auf circa 558.000 Euro steigern würde. Der Gutachter empfiehlt die zweite Variante aufgrund des höheren klimatischen Nutzens; die Bezirksvertretung III favorisiert diese ebenfalls.
Am Marktplatz Borbeck liegt der Fokus auf der Hitzeprävention und dem Starkregenschutz. Die erste Variante sieht die Pflanzung von 14 neuen Bäumen, die Anlage einer grünen Mulde zur Regenwasserrückhaltung sowie eine Fassadenbegrünung vor. Durch die Entsiegelung von Flächen würde die Anzahl der Parkplätze von 84 auf 52 sinken, bei geschätzten Kosten von rund 460.000 Euro.
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