Neue Gedenktafel
✦ KI-Zusammenfassung
Das Interkulturelle Solidaritätszentrum Essen e.V. – Anti-Rassismus-Telefon und der VVN-BdA haben die Aufstellung weiterer Gedenktafeln zur Erinnerung an die Verfolgung von Sinti und Roma in Essen angeregt. Die Initiative zielt darauf ab, an ehemalige Lagerplätze im Essener Norden zu erinnern, von denen aus Deportationen in Konzentrationslager erfolgten. Das Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv (HdEG) hat hierzu eine Stellungnahme zur Kenntnisnahme vorgelegt.
Das HdEG schlägt vor, die neuen Tafeln in den bestehenden Denkmalpfad „Essen erinnert“ zu integrieren. Als konkrete Standorte werden der Rahmbruchsweg im Stadtteil Stoppenberg sowie das Areal um die Strickerstraße und Krablerstraße in Essen-Vogelheim vorgeschlagen. Für die Realisierung ist ein festgelegtes Verfahren vorgesehen: Die Kooperationspartner müssen die Tafeltexte mit dem HdEG abstimmen und einen Antrag bei den zuständigen Bezirksvertretungen stellen. Die Kosten für die Herstellung und Aufstellung der Tafeln werden von den jeweiligen Bezirksvertretungen getragen.
Zudem wird auf bestehende Projekte wie die Verlegung von Stolpersteinen verwiesen, die bereits Sinti und Roma als Opfer des Nationalsozialismus berücksichtigen. Die Antragstellenden werden gebeten, entsprechende Anträge bei den Bezirksvertretungen V und VI einzureichen und den direkten Kontakt zur zuständigen Fachabteilung für die Abstimmung der Inhalte zu suchen.
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