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Vorlage

Sachstandsbericht zum Thema Kanadagänse und Nilgänse im Univiertel

1356/2024/6 29.10.2024 Grün und Gruga

🟢 Beschlossen 24.09.2024 · Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (35. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

In den Wasserbecken der Grünen Mitte im Essener Universitätsviertel kam es zuletzt zu Todesfällen bei Kanadagänsen und Nilgänsen. Erste pathologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Ursache Botulismus ist. Die Vermehrung der verantwortlichen Bakterien durch Clostridium botulinum wurde durch warme Temperaturen, Algenwachstum sowie niedrige Wasserstände begünstigt. Auch die Entsorgung von Lebensmittelresten und die Fütterung der Tiere tragen zur Verschlechterung der Wasserqualität bei.

Die Stadtverwaltung hat bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Wasser- und Aufenthaltsqualität eingeleitet. Eine externe Firma reinigt die Teichanlage regelmäßig von Algen, Müll und Gänsekot, wobei zusätzlich ein Mähboot eingesetzt wird. Der Kommunale Ordnungsdienst wird in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen durchführen, um das bestehende Fütterungsverbot durchzusetzen und die entsprechende Beschilderung zu aktualisieren. Als mittelfristige Maßnahme ist für das kommende Frühjahr die Anlage einer Blühwiese vorgesehen. Durch eine Umstellung der Mahd auf ein zweischüriges Verfahren soll das Areal für Gänse weniger attraktiv gestaltet werden.

Eine Jagdausübung in diesem Bereich ist aufgrund von Sicherheitsaspekten und dem Schutz der öffentlichen Ordnung nicht zulässig. Die Regulierung der Gänsepopulation erfolgt laut Verwaltung primär über die Gestaltung der Biotopqualität. Erste Maßnahmen zur Wasserverbesserung haben nach Angaben der Verwaltung bereits zu einer Stabilisierung der Situation geführt.

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