Antrag zur Wiederaufnahme der Gespräche zur Realisierung eines Einwanderungs- Denkmals auf dem Gelände der Zeche Zollverein
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Essen haben mit der Vorlage 0788/2025/IR beantragt, die Gespräche zur Realisierung eines Einwanderungs-Denkmals auf dem Gelände der Zeche Zollverein wieder aufzunehmen. Der Antrag fordert die Verwaltung dazu auf, den aktuellen Stand des Projekts darzulegen und erneut Gespräche mit der Stiftung Zollverein sowie weiteren relevanten Akteuren zu führen, um die Umsetzung des Denkmals zu prüfen. Dabei sollen auch Möglichkeiten einer Unterstützung durch die Stadt Essen in finanzieller, organisatorer oder ideeller Form untersucht werden.
Das Projekt geht auf einen Anstoß von Staatsministerin Michelle Müntefering aus dem Jahr 2019 zurück und verfolgt das Ziel, die Leistungen der ersten Einwanderergeneration sowie deren Nachkommen sichtbar zu machen. Im Jahr 2021 wurden im Rahmen einer Ausstellung im Ruhr Museum verschiedene künstlerische Entwürfe präsentiert. Die Weiterführung des Vorhabens durch die Stiftung Zollverein war zuvor aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht möglich.
Überdies regt der Antrag an, den Integrationsrat sowie zivilgesellschaftliche Akteure in künftige Planungen einzubinden. Unterzeichnet wurde das Schreiben von Vertretenden der Grüne Internationale Liste, der CDU Essen, des Essener Migrantenbündnisses 2020 und der Gruppe Polen in Essen.
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Beratungsfolge
- 28.05.2025mehrheitlich beschlossen