Aufstellungsbeschluss für ein Änderungsverfahren zum Gemeinsamen Flächennutzungsplan (GFNP): 67 BO Wilhelm-Leithe-Weg Nord in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen der Stadt Essen berät über den Aufstellungsbeschluss für ein Änderungsverfahren zum Gemeinsamen Flächennutzungsplan (GFNP). Gegenstand ist die Änderung 67 BO Wilhelm-Leithe-Weg Nord in Bochum. Mit dem beantragten Beschluss soll das entsprechende Planverfahren eingeleitet werden.
Das Vorhaben ist Teil des Baulandentwicklungsprojekts „Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“. Ziel der städtebaulichen Entwicklung im Bereich südlich des Bahnhofs Wattenscheid ist die Schaffung von Wohnraum sowie zusätzlicher Gewerbeflächen. Während der aktuelle GFNP das betreffende Gebiet als halb Gewerbe- und halb Mischbaufläche darstellt, sieht der Bebauungsplan Nr. 1008 für den südöstlichen Teil eine Festsetzung als Wohngebiet vor. Eine Änderung des GFNP ist notwendig, um diese planungsrechtlichen Voraussetzungen abzustimmen.
Da der GFNP die Planungsgemeinschaft Städteregion Ruhr umfasst, sind gleichlautende Beschlüsse der Räte der beteiligten Städte Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen erforderlich. Das weitere Verfahren sieht für das vierte Quartal 2025 das Scoping zur Festlegung des Untersuchungsgegenstandes der Umweltprüfung vor. Nach der Überarbeitung auf Basis der Beteiligungsergebnisse und dem abschließenden Planbeschluss ist eine Genehmigung durch das Land Nordrhein-Westfalen vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 04.09.2025einstimmig beschlossen