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Vorlage

Manifesta 16 Ruhr, Gewährung einer Zuwendung

0999/2026/4 24.06.2026 Kulturamt

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Der Essener Kulturausschuss berät über die Gewährung einer Zuwendung in Höhe von 50.000 Euro für die Manifesta 16 Ruhr. Die europäische nomadische Biennale findet vom 21. Juni bis zum 4. Oktober 2026 in den Städten Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen statt. Das Projekt nutzt zwölf leerstehende Kirchengebäude aus der Nachkriegszeit als Veranstaltungsorte für künstlerische Projekte, urbane Experimente und Vermittlungsprogramme.

In Essen sind die Kirchen St. Gertrud in City Nord, die Markuskirche in Frohnhausen sowie St. Marien in Karnap als Standorte vorgesehen. Das Programm umfasst neben künstlerischen Interventionen auch Bildungsangebote, die in Zusammenarbeit mit Schulen, Museen und lokalen Institutionen entwickelt werden sollen. Ziel ist es, durch die Umnutzung der Gebäude neue gemeinschaftliche Infrastrukturen für die umliegenden Quartiere zu schaffen.

Die Manifesta 16 Ruhr wird von der Manifesta 16 Ruhr gGmbH unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier organisiert. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf rund 5,8 Millionen Euro geschätzt. Zur Finanzierung beitragen der Regionalverband Ruhr mit einer Million Euro sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit 650.000 Euro. Weitere Förderbeiträge von Stiftungen wie der RAG-Stiftung oder der E.ON Stiftung werden erwartet.

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