Personalkostenentwicklung in der Stadtverwaltung Essen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Entwicklung der Personalkosten in der Essener Stadtverwaltung wird im Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal, Organisation und Gleichstellung zur Kenntnis gebracht. Für das Jahr 2023 wird mit Gesamtkosten von voraussichtlich 729,36 Millionen Euro gerechnet. Dies entspricht einer Überschreitung des Planansatzes von 718,07 Millionen Euro um etwa 11,29 Millionen Euro.
Die Kosten teilen sich in Personalaufwendungen von rund 605,57 Millionen Euro und Versorgungsaufwendungen von rund 123,79 Millionen Euro auf. Als Hauptursache für die prognostizierte Überschreitung der Personalaufwendungen wird der Tarifabschluss zum TVöD VKA angeführt. Zudem endet zum 30. September 2023 die Laufzeit des TV-L. In der Prognose wurde zudem vorsorglich berücksichtigt, dass eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung von Lohnerhöhungen auf die kommunalen Beamtinnen und Beamten als Risikofaktor einzustufen ist.
Bei den Versorgungsaufwendungen wird eine Überschreitung der Beihilfezahlungen an Versorgungsempfänger prognostiziert. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor betrifft die Höhe der Zuführungen zu den Personalrückstellungen, insbesondere zur Pensionsrückstellung. Das endgültige Ergebnis hierzu wird erst mit dem Jahresabschluss 2023 erwartet, wobei die Verwaltung derzeit davon ausgeht, dass die bereitgestellten Ansätze ausreichen werden.
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Beratungsfolge
- 08.11.2023Kenntnis genommen