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Vorlage

Hochwasser zum Jahreswechsel 2023 - 2024

0034/2024/6 28.02.2024 Geschäftsbereich 6

🟢 Beschlossen 28.02.2024 · Ausschuss für öffentliche Ordnung, Personal, Organisation und Gleichstellung (bis 10/2025) (29. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Anhaltende Regenfälle im Dezember 2023 und Anfang Januar 2024 führten zu erhöhten Wasserständen in verschiedenen Gewässern des Essener Stadtgebiets. Im Dezember fielen 185 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge, was dazu führte, dass die Ruhr den Informationswert 2 erreichte. Dies bedeutet ein mittleres Hochwasser mit der Möglichkeit zur Überflutung einzelner Grundstücke oder Keller. Auch an der Emscher und dem Rinderbach wurden erhöhte Pegel gemessen. Am Deilbach kam es am 4. Januar 2024 zu Überflutungen im Bereich Kupferdreh, die sich weitgehend auf das festgesetzte Überschwemmungsgebiet beschränkten. Die Feuerwehr beseitigte zudem Verstopfungen an Durchlässen.

Die Verwaltung kontrollierte die Pegelstände über die Leitstelle der Feuerwehr unter Nutzung regionaler Informationssysteme. Entsprechend dem Hochwasserrisikomanagement wurden Straßen in Gefahrenbereichen gesperrt, während die Stadtwerke Essen den Betrieb des Kanalnetzes sicherstellten. Für die Zukunft ist die Erneuerung des Deilbach-Wehrs für 2024/2025 geplant sowie die Entwicklung eines Hochwasserschutzkonzepts im Oberlauf in Abstimmung mit der Stadt Velbert. Erfahrungen aus dem Hochwasser von 2021 wurden bereits durch bauliche Maßnahmen umgesetzt, etwa durch die Verlagerung von Sportflächen an der Nierenhofer Straße oder die technische Sanierung des Freibads Steele und des Hallenbades Werden zur Erhöhung der Hochwassertauglichkeit.

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