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Vorlage

Ausgleich von Eingriffen in die Natur - Methodik des Ökokontos (nach dem Essener Modell)

1154/2024/6 12.09.2024 Geschäftsbereich 6

🟢 Beschlossen 12.09.2024 · Ausschuss für Verkehr und Mobilität (34. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Vorlage erläutert die Methodik des sogenannten „Essener Modells“ zur Berechnung von ökologischen Wertpunkten beim Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft. Ziel der Darstellung ist es, das Bewertungssystem für das Ökokonto der Stadt Essen zu beschreiben. Im Rahmen der Eingriffsregelung müssen Beeinträchtigungen der Natur, etwa durch Bebauung oder Versiegelung, ausgeglichen werden. Hierzu nutzt die Stadt einen Ersatzflächenpool, der Flächen für naturschutzfachliche Aufwertungen bereithält, um zeitnahe Genehmigungen für Bauvorhaben zu ermöglichen.

Das Berechnungsverfahren erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Zunächst wird ein Planungsraum in Teilflächen unterteilt, denen bestimmte Biotoptypen zugeordnet werden. Mittels eines geografischen Informationssystems wird die Größe dieser Flächen bestimmt. Jedem Biotoptyp wird ein Wert zwischen 0 und 35 zugewiesen, der auf sieben Kriterien basiert: Natürlichkeit, Wiederherstellbarkeit, Gefährdungsgrad, Maturität, Struktur- und Artenvielfalt, Häufigkeit sowie Vollkommenheit. Der ökologische Gesamtwert ergibt sich aus der Summe der Produkte aus Biotopwert und Fläche.

Abschließend wird die Differenz zwischen dem Ausgangszustand und dem Zielzustand nach einer angenommenen Entwicklungszeit von 25 Jahren ermittelt. Ein Defizit an Wertpunkten entsteht durch Eingriffe, während ein Überschuss durch Ausgleichsmaßnahmen generiert wird. Diese Überschüsse werden als Ökopunkte im Ökokonto hinterlegt, um sie für zukünftige stadtentwicklungspolitische Vorhaben zur Verfügung zu stellen.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 190 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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