Planbeschluss: Platz fürs Klima - Klimaresiliente Umgestaltung von öffentlichen Plätzen im Essener Stadtgebiet hier: Giebelplatz
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ plant die Stadt Essen die klimaresiliente Umgestaltung des Giebelsplatzes im Stadtteil Margarethenhöhe. Ziel der Maßnahme ist es, die Auswirkungen von Hitzeperioden und Starkregenereignissen zu reduzieren sowie die Aufenthaltsqualität zu steigern. Die Planung basiert auf einer Machbarkeitsstudie, die Maßnahmen zur Entsiegelung und zur Verbesserung des Mikroklimas identifiziert hat.
Die Neugestaltung sieht vor, den derzeit weitgehend versiegelten Platz in eine barrierefreie, verkehrsberuhigte Fläche umzuwandeln. Dabei soll das gesamte Bodenniveau angehoben werden. Im Rahmen der baulichen Umsetzung sollen 18 Stellplätze mit wasserdurchlässigem Pflaster angelegt und zusätzliche Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Zur Verbesserung des Mikroklimas sind die Neupflanzung von drei Bäumen sowie die Installation von Baumrigolen vorgesehen, um die Speicherung von Regenwasser zu ermöglichen. Durch die Entsiegelung von etwa 380 Quadratmetern soll die thermische Belastung gesenkt werden. Das auf dem Platz befindliche Kriegsdenkmal bleibt als geschütztes Denkmal erhalten.
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität soll die Planung beschließen und die Verwaltung mit der Vorbereitung der Baureife beauftragen. Die Bezirksvertretung VIII hat gegen die Planung keine Einwände erhoben. Der Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen, wobei die Baukosten auf etwa 910.000 Euro geschätzt werden.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 03.02.2026Kenntnis genommen
- 29.01.2026einstimmig beschlossen
- 28.01.2026mehrheitlich keine Bedenken erhoben