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Vorlage

„Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ Gestaltungsräume

0003/2026/6 11.02.2026 Geschäftsbereich 6

🟢 Beschlossen 11.02.2026 · Rat der Stadt Essen (4. Sitzung) · einstimmig beschlossen

✦ KI-Zusammenfassung

Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz empfiehlt dem Rat der Stadt Essen, die Gebiete Messe-Gruga, Neues Bernetal sowie Katernberg/Zollverein als Gestaltungsräume für das Förderprogramm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRIS) festzulegen. Ziel des Programms ist die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nach dem Schwammstadtprinzip. Voraussetzung für die Festlegung dieser Räume ist unter anderem die Entkoppelung von mindestens 25 Prozent der befestigten Flächen sowie eine Steigerung der Verdunstungsrate um zehn Prozent.

Die Entscheidung basiert auf einer Machbarkeitsstudie des Büros Björnsen Beratende Ingenieure GmbH. Im Rahmen der Untersuchung wurden vier Gebiete geprüft. Für Messe-Gruga wird die Festlegung aufgrund der Eignung zur Reduzierung von Überflutungsrisiken, etwa für das Universitätsklinikum Essen, empfohlen. Das Gebiet Neues Bernetal bietet laut Studie Potenzial für eine klimatische Aufwertung im Bereich nördlich der Innenstadt. Im Bereich Katernberg/Zollverein sollen durch die Festlegung Maßnahmen um den Katernberger Markt ermöglicht werden, wobei Teile des Zollvereins bereits die Anforderungen erfüllen.

Der untersuchte Bereich Seumannstraße wurde nicht zur Festlegung empfohlen, da die räumliche Ausdehnung zu gering ist. Nach der Beschlussfassung durch den Rat wird die Stadt Essen ein Konzept an den Projektträger Jülich und die Bezirksregierung übermitteln. Die formale Bewilligung der Gestaltungsräume ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.

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