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Luftqualität in Essen 2025: Vorläufige Messergebnisse und Ausblick auf die Herausforderungen durch die novellierte EU-Luftqualitätsrichtlinie

0339/2026/6 30.04.2026 Geschäftsbereich 6

🟢 Beschlossen 10.03.2026 · Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz (3. Sitzung) · Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat vorläufige Messergebnisse zur Luftqualität in Essen für das Jahr 2025 vorgelegt. Die Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) zeigen, dass die Stickstoffdioxid-Jahresmittelwerte zwischen 19 µg/m³ und 34 µg/m³ lagen und damit den aktuellen Grenzwert von 40 µg/m³ an allen Stationen einhielten. Bei den Feinstaubwerten (PM10) wurden Werte zwischen 16 µg/m³ und 25 µg/m³ gemessen, was ebenfalls innerhalb der Grenzwerte liegt, wenngleich ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet wurde. An einer Messstelle an der Gladbecker Straße kam es zu 21 Überschreitungen des Tagesgrenzwertes von 50 µg/m³, wobei mögliche Ursachen in Wetterlagen oder Baustellen liegen könnten. Die PM2,5-Werte lagen zwischen 9 µg/m³ und 11 µg/m³.

Im Hinblick auf die novellierte EU-Luftqualitätsrichtlinie ergeben erste Einschätzungen für die Jahre 2026 und 2030 mögliche Herausforderungen. In Straßenschluchten mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von mehr als 10.000 Fahrzeugen wird eine Überschreitung der zukünftigen Stickstoffdioxid-Grenzwerte wahrscheinlich. Modellierungen von 50 Straßenabschnitten in Essen bestätigten deutliche Überschreitungen bei Stickstoffdioxid sowie kritische Werte bei PM2,5. Während die PM10-Grenzwerte voraussichtlich 2030 eingehalten werden, könnten die PM2,5-Grenzwerte bereits ab 2026 überschritten werden. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz nimmt den Bericht zur Kenntnis.

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