Endbericht zur Kommunalen Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz (WPG)
✦ KI-Zusammenfassung
Der Endbericht zur Kommunalen Wärmeplanung der Stadt Essen legt die Strategie für eine schrittweise Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien und Abwärme bis spätestens 2045 fest. Der Beschlussvorschlag sieht vor, Gebiete gemäß den gesetzlichen Vorgaben in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete einzuteilen und die Verwaltung mit der Umsetzung zu beauftragen. Für das Jahr 2025 beläuft sich der Wärmebedarf auf 5.177,8 GWh, wobei Gas mit 61,7 % der Endenergie den größten Anteil ausmacht.
Die Potenzialanalyse identifiziert theoretische Möglichkeiten für erneuerbare Energien von rund 66 TWh/a, unter anderem durch Aufdach-Solarthermie, oberflächennahe Geothermie und industrielle Abwärme. Die Stadtwerke Essen haben 13 Gebiete für dezentrale Wärmenetze identifiziert, wobei für sechs Gebiete bereits Planungen vorliegen. Ein Zielszenario sieht vor, die CO2-Emissionen von aktuell 1.335 kT CO2-Äquivalenten pro Jahr bis 2045 auf 3 kT CO2 zu senken.
Die Transformation umfasst den Ausbau der Fernwärme sowie die Umstellung des Gasnetzes in den Gebieten Karnap, Hafen und Westviertel auf Wasserstoff ab 2037. Bis 2045 sollen 42 % der Gebäude durch Wärmenetze oder Wasserstoff und 58 % durch dezentrale Lösungen versorgt werden. Durch Sanierungsmaßnahmen und klimatische Effekte wird eine Reduktion des Wärmebedarfs um 16,5 % angestrebt. Die Verwaltung soll die Planung in die nächste Phase überführen, Beteiligungsprozesse koordinieren und über Fortschritte an den Rat der Stadt Essen berichten. Die Entscheidung durch den Rat ist für den 25. März 2026 vorgesehen.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 25.03.2026mehrheitlich beschlossen
- 19.03.2026mehrheitlich empfohlen
- 18.03.2026mehrheitlich empfohlen
- 10.03.2026mehrheitlich empfohlen
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