Neuer Forstbetriebsplan (Forsteinrichtungswerke) für den städtischen Wald 2028
✦ KI-Zusammenfassung
Der aktuelle Forstbetriebsplan für den Essener Stadtwald endet am 31. Dezember 2027. Für die Zeit ab dem 1. Januar 2028 ist die Erstellung eines neuen Plans vorgesehen, um eine kontinuierliche Bewirtschaftung gemäß dem Landesforstgesetz Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Ziel der Planung ist die Erhaltung eines vielfältigen Waldes, der an die Bedingungen des Klimawandels angepasst ist.
Der Prozess gliediert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase werden die Ziele für die nächsten zehn Jahre definiert. Ein Bestandteil ist dabei die Beteiligung der Öffentlichkeit durch digitale Befragungen mittels QR-Codes an den Waldeingängen sowie eine Online-Umfrage unter ausgewählten Stakeholdern.
In der zweiten Phase erfolgt eine detaillierte Erfassung der Waldbestände. Neben traditionellen Methoden kommen moderne Technologien wie das Laserscanning-Verfahren (LIDAR) zum Einsatz, um digitale dreidimensionale Abbilder des Waldes zu erstellen. Die Inventur umfasst die Erhebung von Baumarten, Altersstrukturen und ökologischen Aspekten wie dem Totholzanteil. Diese Datengrundlage soll ein langfristiges Monitoring ermöglichen, um auf Herausforderungen wie Trockenheit oder Schädlingsbefall reagieren zu können. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
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