Zwischenbericht zur Maßnahmenumsetzung aus dem Lärmaktionsplan 2021 und zum Sachstand der 4. Runde der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung
✦ KI-Zusammenfassung
Der Zwischenbericht zur Umsetzung des Lärmaktionsplans 2021 zeigt, dass die Maßnahmen in der Zuständigkeit der Stadt Essen und der Ruhrbahn entweder bereits umgesetzt wurden oder sich im Prozess befinden. Bei den Straßenbaumaßnahmen kam es zu Verschiebungen im Arbeitsprogramm, sodass teilweise andere Abschnitte als ursprünglich geplant saniert wurden. Während nach einer Prüfung keine Tempo-30-Anordnungen aus Lärmschutzgründen getroffen wurden, sind die geplanten Radverkehrsanlagen weitgehend realisiert oder in Planung. Zudem werden Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sowie zur Förderung der Elektromobilität durchgeführt.
Für die vierte Runde der Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung wird eine Verzögerung gegenüber der Frist des 18. Juli 2024 erwartet. Grund hierfür ist die aufwendige Datenaufbereitung aufgrund einer neuen EU-Berechnungsmethode, wodurch die Berechnungen für Straßen- und Schienenlärm von Straßenbahnen noch ausstehen. Zur Beschleunigung arbeitet die Stadt mit einem externen Ingenieurbüro zusammen. Die Lärmberechnungen sollen bis zum Beginn des vierten Quartals 2024 abgeschlossen sein. Um den Prozess zu verkürzen, wird die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung vorverlegt und online durchgeführt. Der Abschluss der Lärmaktionsplanung inklusive Ratsbeschluss ist für das zweite Quartal 2025 vorgesehen. Für die fünfte Runde ab 2027 wurden bereits interne Abstimmungen zur Digitalisierung des Datenaustauschs eingeleitet.
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